Samstag, 16. Dezember 2017
Top-Thema
Home » Oberliga Hamburg » 1:1-Remis: Wedel lässt Dreier liegen

1:1-Remis: Wedel lässt Dreier liegen

Der Wedeler TSV lässt vor 120 Zuschauern im Elbe-Stadion zwei Punkte liegen. Gegen den TuS Osdorf kamen die Großkopf-Schützlinge nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Dabei vergaben die Schleswig-Holsteiner gerade im zweiten Abschnitt mehrere Hochkaräter – Pfosten inklusive.

Großer Jubel im Elbe-Stadion nach der TSV-Führung durch Sabas. Foto: KBS-Picture
Großer Jubel im Elbe-Stadion nach der TSV-Führung durch Sabas. Foto: KBS-Picture

Die Partie an der Bekstraße begann mit einem Paukenschlag: Keine zehn Minuten waren gespielt, als Hendrik Ebbecke einen Eckball kurz ausführte und das Leder im Fünfmeterraum auf dem Kopf von Niklas Sabas landete. Der 24-Jährige fackelte nicht lange und nickte das Spielgerät aus kurzer Distanz in die Maschen ein. Die frühe Führung für die Gastgeber, die in der Folge zwar mehr Ballbesitz hatten, im strömenden Regen aber oft zu unpräzise agierten. Die Folge: Nach einer guten halben Stunde klingelte es im eigenen Kasten – Osdorf hatte sich zuvor peu à peu dem Wedel-Gehäuse angenähert. Sonar Hayran überließ Hounsiagama auf dem rechten Flügel nahezu kampflos den Ball, sodass dieser wunderbar in den Sechzehner flanken konnte. Dort wartete Jeremy Wachter, der das Leder aus kurzer Distanz seelenruhig einschieben konnte. Und vor der Pause hatten die Gastgeber dann sogar noch Glück, dass es mit dem Remis in die Pause ging. Melvin Bonewald verlängerte einen langen Ball aus dem Mittelfeld mit dem Kopf für Torben Krause, der anschließend Stenn überlupfen wollte. Eibel passte allerdings auf uns klärte das Leder auf der Linie. Und auch die erste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel gehörte den Osdorfern. Nach einem Krause-Freistoß landete der Ball auf dem Schädel von Sascha Blume, der das Leder für Melvin Bonewald quer legte. Dieser scheiterte allerdings an der guten Reaktion von Wedel-Keeper Stefan Steen, der nach langer Zeit sein Comeback feierte. Die Wiehle-Elf zog sich daraufhin etwas zurück, Wedel investierte fort nun an mehr.

Krause (m.) wird von Hayran und Steinecke in die Mangel genommen. Foto: KBS-Picture
Krause (m.) wird von Hayran und Steinecke in die Mangel genommen. Foto: KBS-Picture

Marc Hinze steckte das Leder gut durch für Marcus Richter, der den Ball kurz vor Patrick Hartmann noch vertändelte. Nur vier Minuten später: Wieder steckte Hinze den Ball durch, diesmal scheiterte Eric Agyemang am guten TuS-Schlussmann Patrick Hartmann. Die dickste Chance ließen die Gastgeber allerdings acht Minuten vor Ultimo liegen. Nach einem Foulspiel bekamen die Gastgeber einen Freistoß zentral am Sechzehner zugesprochen. Sonar Hayran nahm sich der Sache an und setzte den Ball nur gegen den rechten Pfosten. Den Nachschuss, aus wenigen Metern, haute Marc Hinze ebenfalls rechts am Tor vorbei. „Für uns sind es eher zwei verlorene Punkte. Dennoch muss man auch bedenken, gegen welchen Gegner wir gespielt haben“, so Wedel-Coach Jörn Großkopf nach dem Abpfiff. „Beim Ausgleich haben wir natürlich schön mitgeholfen, den muss man einfach rausbolzen. Aber insgesamt war alles nicht so zwingend und im Endeffekt muss man hier auch gewinnen. Aber ich bin mit der Umsetzung und der Leistung der Mannschaft absolut zufrieden“, so Großkopf weiter. Sein Gegenüber, Osdorf-Zepterschwinger Peter Wiehle, war von Anfang an nur auf einen Punkt aus: „Wir hatten unter der Woche eine Grippewelle, fast alle Spieler hatten Fieber – Spranger fehtl bis heute. Wir waren sehr darauf bedacht, heute nicht zu verlieren und einen Punkt mitzunehmen“, so Wiehle, der abschließend anfügte: „Bei dem Pfostenschuss hatten wir natürlich Glück. Aber auf der Gegenseite hätte Torben auch das Tor für uns machen können. Aber für mich ging das Remis so in Ordnung, aus wenn es vielleicht glücklich war.“

Foto: KBS-Picture

Loading
Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit
Google MapsRoutenplanung starten

Über Niklas Heiden

Niklas Heiden

Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 18-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.