Samstag, 25. November 2017
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3:0 bei „Wasserschlacht“ – T05 feiert Spitze

Trotz Regen, Blitz und Donner: Teutonia 05 schlägt den Hamburger SV III im Aufsteiger-Duell mit 3:0. Ein ehemaliger HSV-Kicker sorgte mit einem Doppelpack für Furore. Selbst eine 25 minütige Unterbrechung stellte Spielverlauf nicht mehr auf den Kopf – T05 grüßt vom „Platz an der Sonne.“

05-Kicker Timo Ehlers (li.) ist einen Schritt schneller als HSV-Stürmer Jendrik Bauer (re.). Foto: Heiden

Ein kleines und leises „Spitzenreiter“ war nach dem Spiel aus dem T05-Mannschaftskreis zu erhaschen. Fast schon so, als würden sich die Kreuzkirchler über die vorherigen 90 Minuten nicht gerade freuen. Dabei hatte die Titze-Equipe allen Grund zum Jubeln. Die erste Chance der Partie gehörte alllerdings den Gästen aus Ochsenzoll. Bauer prüfte von der Sechzehner-kante Oest, der die Kugel nur nach vorne klatschen lassen konnte. Den zweiten Versuch sicherte der 05-Keeper aber vor dem einschuss-bereiten Augustinovic (10.). Die Gastgeber wurden stärker und kreierten sich Chance um Chance. Erst verpasste der ehemalige Rothose Veli Sulejmani nur knapp, ehe HSV-Keeper Haerting einen Winkel-Abschluss noch rausfischte. Keine 60 Sekunden später klingelte es dann aber doch. Isaac Akyere flankte in die Mitte, wo Cholevas die Kugel mit dem Kopf für Rodrigues Olivera ablegte. Dieser fackelte nicht lange und brachte die Kugel in den Maschen unter (21.). Im Gegenzug wurde es dann vor dem T05-Gehäuse brenzlig. Ilic verfehlte aus rund 20 Metern sein Ziel nur knapp (24.). Die beiden besten Chancen vergaben die Rauten nach einer guten halben Stunde. Nach einem Burtakucin-Freistoß unterlief Wacker Teutonen-Keeper Oest – ein Pfiff von Referee Teuscher blieb aus. Ostermann lupfte die Kugel anschließend über das leere Tor. Akoteng-Bonsrah wollte es zwei Minuten später noch schöner machen, traf bei seinem 30-Meter-Hammer aber nur den Pfosten. Die Gastgeber schlugen noch vor der Pause eiskalt zu: Nach Akyere-Hereingabe scheiterte Sulejmani im ersten Versuch noch an seinem Standbein, versenkte den zweiten Versuch im Tor (34.). Die Hausherren machten nach der Pause dort weiter, wo der erste Abschnitt endete.

T05-Motor Michael Meyer (li.) springt über die Grätsche von Sören Ostermann (re.). Foto: Heiden

Keine drei Minuten nach Wiederanpfiff zappelte die Kugel erneut im Netz – die endgültige Entscheidung an der Kreuzkirche. Veli Sulejmani schnürte seinen Doppelpack und brachte seine Farben damit auf die Siegerstraße. Kurz darauf unterbrach Referee Teuscher das Spiel für rund 25 Minuten – Blitz, Donner und massiver Regen machten das Fußball spielen nahezu unmöglich. Selbst als der Himmel wieder aufklarte, stand der gesamte Kunstrasen noch unter Wasser, selbst der Ball rollte nur relativ schlecht. Teuscher entschied dennoch auf weiterspielen – im Nachhinein eine gute Entscheidung. Der Regen hörte auf und der Platz trocknete, ein Tor viel allerdings nicht mehr. „Uns fehlten wichtige Leistungsträger, das ist für die vielen jungen Spieler dann schwer zu kompensieren. Trotzdem haben wir versucht, aus der Not eine Tugend zu machen“, kommentierte HSV-Coach Felix Karch und fügte an: „Trotzdem waren wir nicht chancenlos und hätten auch sicherlich mindesten einen Treffer machen müssen“, ergänzte Karch. T05-Zepterschwinger Sören Titze zeigte sich überraschend über die Entwicklung seines Teams. „Hätte mir einer gesagt, dass wir nach dem dritten Spieltag neun Punkte haben, dann hätte ich das so unterschrieben“, so Titze, der zudem erklärte: „Wenn man sich die Ergebnisse in der Oberliga anguckt, dann zeigt das, dass man Woche für Woche zu einhundert Prozent abrufen muss“, so der 32-Jährige, der abschließend ergänzte: „Es macht Freunde, wenn es im Spiel klappt, was man im Training erarbeitet. Ich bin über die Punkte sehr glücklich.“

Foto: Niklas Heiden

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Über Niklas Heiden

Niklas Heiden

Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 18-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.