Freitag, 28. Juli 2017
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Dank Drinkuth: Eintracht feiert Super-Cup-Sieg

Der FC Eintracht Norderstedt ist Hamburger Super-Cup-Sieger: Vor 237 Zuschauern siegte der Regionalligist knapp, durch einen Drinkuth-Treffer, mit 1:0 gegen den Oberliga-Meister TuS Dassendorf. Für EN-Coach Dirk Heyne der zweite Grund zum Feiern in den letzten vier Wochen.

Marcus Coffie (li.) kann den Ball vor Kicker Julian Kerschke (re.) noch behaupten. Foto: KBS-Picture
Marcus Coffie (li.) kann den Ball vor Kicker Julian Kerschke (re.) noch behaupten. Foto: KBS-Picture

„Ich finde den Super-Cup eine tolle Sache und würde mich freuen, wenn der Hamburger Fußball-Verband das auch so übernimmt“, freute sich Siegtorschütze Felix Drinkuth nach dem Abpfiff mit dem Wanderpokal in der Hand. Denn genau der Treffer des 22-Jährigen machte am Freitagabend am Wendelweg den Unterschied, ließ den FC Eintracht Norderstedt am Ende jubeln. „So kurz vor der Saison hat man dadurch auch nochmal so ein Wettkampf-Feeling“, fügt Drinkuth an und lobte auch den Gastgeber: „Das ist eine super Truppe, die sehr professionell ist. Man merkt, dass hier gut gearbeitet wird.“ Denn während der gesamten Partie war ein Klassenunterschied nahezu nicht zu sehen, beide Teams agierten auf Augenhöhe. Die erste dicke Möglichkeit vergaben die Gäste aus Garstedt nach einer guten halben Stunde, als Steven Lindener in TuS-Keeper Christian Gruhne seinen Meister fand (28.). Und keine 120 Sekunden später hatte Lindener erneut die Führung auf dem Fuß, ließ aber auch diese Möglichkeit ungenutzt. Da aber auch Jan-Philipp Rose, bei seinem Freistoß (43.), zu genau zielte, blieb es zur Pause bei dem torlosen Remis. Die Gastgeber kamen besser aus der Kabine, bekamen bereits zehn Minuten nach Wiederanpfiff selbst die Chance in Führung zu gehen. Erst setzte Lennart Müller den Ball nur knapp am Pfosten vorbei (48.), ehe auch Julian Kerschke den Einschlag verfehlte (55.). Inmitten hinein in die Drangphase der Martens-Equipe erwischten die Garstedter den Oberliga-Meister kalt, markierten dabei auch den Führungstreffer:

Eintracht-Coach Dirk Heyne zeigte sich erfreut - lobte ingesamt die Gastgeber . Foto: KBS-Picture
Eintracht-Coach Dirk Heyne zeigte sich erfreut – lobte ingesamt die Gastgeber . Foto: KBS-Picture

Juri Marxen musste die Kugel nur noch für Felix Drinkuth quer legen, der beim Einschieben keine Probleme mehr hatte (63.). Im Gegenzug dann die nächste Gelegenheit zum Ausgleich: Saschsa Steinfeldt wollte die Pille in den Winkel bugsieren, doch Eintracht-Schlussmann Lars Oliver Huxsohl bekam noch rechtzeitig die Hände nach oben. Der Regionalligist verpasste in der Folge die Entscheidung (79.) – verpasste es in Person von Yayar Kunath vorzeitig den Sack zu zumachen. Die Folge: Die Eintracht musste bis zum Schluss zittern. Erst rettete Rose vor dem einschussbereiten Nägele, ehe Huxsohl einen Warmbier-Kopfball gerade noch klären konnte (87.). Eintracht-Trainer Dirk Heyne, der vor vier Wochen seiner Frau Kristin das „Ja-Wort“ gab, zeigte sich erfreut: „Ich bin im Prinzip zufrieden. Ich hätte mir aber schon gewünscht, dass wir etwas mehr Ruhe gehabt hätten“, bilanzierte Heyne und fügte an: „Wir haben das aber – mehr oder weniger – souverän gelöst. Trotzdem ist noch eine Menge Luft nach oben“, erklärte der 59-Jährige weiter. „Dasse“-Coach Peter Martens zeigte sich als fairer Verlierer: „Aufgrund der ersten Halbzeit hat Norder-stedt den Pott verdient gewonnen“, so Martens, der ergänzte: „Leider ist in unserer besten Phase das Gegentor gefallen. Trotzdem haben wir in der zweiten Halbzeit eine Menge gute Torchancen gehabt“, fügte der TuS-Zepterschwinger an. „Man hat gesehen, dass das zwei Mannschaften sind, die eine gute Rolle in ihrer Liga einnehmen werden“, lobte der 59-Jährige beide Mannschaften abschließend.

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Über Niklas Heiden

Niklas Heiden
Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 18-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.