Montag, 18. Dezember 2017
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Dreierpack: Sousa ballert Süderelbe weg

Bittere Pille für den FC Süderelbe: Gegen den SV Curslack-Neuengamme setzte es eine 5:1-Packung. SVCN-Stürmer Adrian Sousa zerlegte die Kiesbargler dabei nahezu im Alleingang und schnürte einen Dreierpack! FCS-Zepterschwinger Walek fand nach der Niederlage deutliche Worte.

Ian-Prescott Claus und der FCS fanden keinen wirklichen Zugang zur der Partie. Foto: KBS-Picture

Er war der entscheidende Mann auf dem Platz und führt weiterhin deutlich die Torjäger-Liste an: Die Rede ist von Curslack-Stürmer Adrian Sousa. Der 23-Jährige schoss am Samstagnachmittag nahezu im Alleingang den FC Süderelbe ab, hatte einen maßgeblichen Anteil am 5:1 der Henke-Equipe. Die erste dicke Möglichkeit ließ Sousa bereits nach etwas mehr als zehn Minuten liegen, als der Stürmer nach Klein-Zuspiel völlig frei vor FCS-Keeper Yalcin Ceylani auftauchte. Doch Sousa versagten die Nerven – vier Minuten später machte es der von Harksheide gekommene 23-Jährige dann besser. Sandro Greff lud Sousa zum Tore schießen ein, spielte dem Torjäger die Kugel im Sechzehner vor die Füße. Der SVCN-Kicker bedankte sich mit der Führung (16.). Von den Gästen vom Kiesbarg war nicht wirklich viel zu sehen. Lediglich Max Hartmann probierte es nach mehr als einer halben Stunde vom linken Strafraumeck (33.). Plötzlich wurde es hektisch: Nach einem Eckball drückte Tarik Cosgun überraschend das 1:1 über die Linie, doch der 24-Jährige stand bei seinem Abschluss im Abseits (38.). Quasi mit dem Pausenpfiff schlugen die Hausherren dann eiskalt zu. Sousa eroberte die Kugel, umkurvte anschließend locker Ceylani und schob zum 2:0 ein (45.+1). Zuvor hatte Sousa bereits einen Heber nur knapp über den Kasten gesetzt (45.). Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel machte der 23-Jährige Knipser dann alles klar, stellte die Weichen auf Sieg.

Adrian Sousa (re.) herzt Florian Rogge nach seinem Treffer und dem 5:1-Endstand. Foto: KBS-Picture

Rogge spielte die Pille perfekt in den Lauf des SVCN-Stürmers, der seinen Heber diesmal besser timte und anschließend zum Jubel abdrehte (55.). Martin Sobczyk leitete sieben Minuten später dann den nächsten Treffer der Henke-Equipe ein, verlor die Kugel im Sechzehner an Folarin. Dieser ließ sich nicht lumpen und traf zum 4:0 für seine Farben (62.). Der Anschlusstreffer von Hartmann kam dann für den FCS zu spät (85.), im Gegenzug legte Sousa noch einmal uneigennützig für Rogge ab, der den alten Abstand wiederher-stellte (86.). „Mir fällt spontan kein Spiel ein, was wir so früh entschieden haben wie heute. Nach dem 3:0 war die Sache hier schon durch“, freute sich SVCN-Coach Torsten Henke nach dem Abpfiff und fügte an: „Nach einer knappen halben Stunde haben wir aber auch Glück gehabt, dass wir nicht den Ausgleich bekommen. Das wir nach dem 4:1 doch noch wieder einen draufsetzen, ist sinnbildlich für uns aktuell. Adi hätte den auch selber machen können, aber Flo hatte sich das verdient.“ Sousa selbst ist von seinem Lauf selber überrascht: „Es läuft besser als gedacht. Wenn es dann zudem im Team noch läuft, dann hat man einen Lauf“, so der 23-Jährige, der ergänzte: „Ich fand Süderelbe heute nicht stark und die haben uns auch nicht wirklich gefordert. Ich hatte die gerade in der Offensive stärker eingeschätzt.“ FCS-Coach Markus Walek bilanzierte abschließend: „Insgesamt waren wir im Kollektiv heute sehr schlecht. Sowohl gegen den Ball, als auch in der Offensive. Wir haben das Curslack viel zu einfach gemacht. Wir waren kaum da.“

Foto: KBS-Picture

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Über Niklas Heiden

Niklas Heiden

Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 18-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.