Freitag, 20. April 2018
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Soll er spielen? Titz schickt Mavraj in die U21

Kurzer Prozess nach der Länderspielpause: HSV-Trainer Christian Titz sortierte am Mittwoch mit Mergim Mavraj den zweiten HSV-Profi aus und schickte ihn zu Walace und der U21 ins Regionalliga-Team. Doch soll der 31-Jährige Deutsch-Albaner für die Zweitvertretung der Rothosen auflaufen?

HSV-Trainer Christian Titz überraschte am Mittwochvormittag mit einer weiteren Maßnahme: Nachdem der 46-Jährige bereits Walace, aufgrund seines wiederholten Fehlverhaltens, aus dem Profi-Kader gestrichen hatte und zum Trainieren ins Regionalliga-Team schickte, muss nun der nächste HSV-Profi zum Bundesliga-Unterbau. Mergim Mavraj kehrte gestern Abend von seiner Länderspielreise der albanischen Nationalmannschaft zurück, bekam die Nachricht am Morgen von Christian Titz, Thomas von Heesen und Bernhard Peters mitgeteilt. „Das Trainerteam hat sich aus sportlichen Erwägungen dazu entschieden, ab heute auf Mergim Mavraj zu verzichten. Wir haben ihn daher angewiesen, bis auf Weiteres in der U21 am Training teilzunehmen“, erklärt Bernhard Peters auf hsv.de. Doch soll Mavraj nur in der U21 trainieren, oder auch spielen? Anders als Brasilianer Walace (Nicht-EU-Ausländer) wäre Mavraj als gebürtiger Deutscher mit albanischem Pass für die U21 spielberechtigt. Fakt ist: Am heutigen Mittwochabend, wenn die U21 im Nachholspiel gegen die SpVgg Drochtersen/Assel aufläuft, wird der 31-Jährige definitiv nicht dabei sein. Das bestätigte uns auch der HSV. Aber: Ein Einsatz in der U21 ist nicht generell ausgeschlossen. Es ist durchaus möglich, dass Mavraj in den nächsten Wochen bei der Weiß-Equipe in der Regionalliga Nord kickt. Eine endgültige Entscheidung gibt es laut dem Bundesliga-Dino in dieser Frage noch nicht.

Foto: Heiden

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Über Niklas Heiden

Niklas Heiden
Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 19-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.