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Amateurfußball

10 Personen kontaktfrei: Schleswig-Holstein darf trainieren

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Schleswig-Holstein; 10 Personen
Foto: IMAGO / foto2press

Hamburg und Schleswig-Holstein liegen geografisch sehr nah beieinander – und trotzdem ist zwischen den Bundesländern vieles anders. Das machen auch die neuen Corona-Beschränkungen deutlich. Denn: Schleswig-Holstein darf sogar schon wieder kontaktfrei auf dem Platz trainieren.

Während in Hamburg frühestens ab dem 22.3 wieder Sport mit mehr als zwei Haushalten erlaubt ist, kann Schleswig-Holstein ab Montag (8.3) theoretisch wieder halbwegs ordentlich ins Training einsteigen. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung des nördlichsten Bundeslandes hervor. Demnach ist Sport kontaktfrei mit bis zu zehn Personen wieder erlaubt. Allerdings müssen Hygienekonzepte vorliegen und die Kontaktdaten müssen erhoben werden. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir uns am Ende auf die Zahl 50 verständigt haben. Ich glaube, das ist verantwortbar“, machte SH-Ministerpräsident Daniel Günther deutlich. Ähnlich wie in Hamburg gilt auch in Schleswig-Holstein wieder die Regelung, dass Kinder bis 14 Jahre von den Maßnahmen ausgeschlossen sind. „Das ist verantwortbar und entspricht unseren Vorstellungen“, so Günther. Beim Schleswig-Holsteinische Fußball-Verband (SHFV) laufen nun die Drähte heiß. „Auf der Basis der neuen Landesverordnung wird der SHFV seine Vereine schnellstmöglich informieren, für wen und in welcher Form und Anzahl eine Rückkehr in den Trainingsbetrieb ab Montag möglich ist“, heißt es in einem kürzlich veröffentlichten Statement. Der SHFV hatte sich in der jüngeren Vergangenheit, anders als Hamburg, zurückgehalten, was eine Fortsetzung oder einen Abbruch angeht. Zwar hatte der Verband ebenfalls Umfragen unter den Vereinen durchgeführt, will anders als Hamburg seine Entscheidung aber nicht übers Knie brechen. Durch die nun entstandenen Öffnungsperspektiven der Politik ist der Ausgang der SHFV-Beratungen noch unklar.

Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.