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LOTTO-Pokal

4:2 bei HEBC: Saad rettet BU im Elfer-Shootout

Niklas Heiden

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Foto: KBS-Picture

Mit Ach und Krach ins Viertelfinale: Der HSV Barmbek-Uhlenhorst mühte sich bei HEBC über 120 Minuten am und siegte erst im Elfer-Shootout mit 4:2. Elias Saad erlöste BU mit seinem letzten verwandelten Elfmeter. HEBC-Trainer Özden Kocadal nahm die Niederlage dann auf seine Kappe.

Um 13.27 Uhr war der Spuck für den Oberligisten HSV Barmbek-Uhlenhorst beendet. Durch den letzten von Elias Saad verwandelten Elfmeter sicherte sich die Elf von Trainer Marco Stier mit Ach und Krach den Einzug ins Pokal-Viertelfinale. In den ersten 90 und dann doch 120 Minuten Spielzeit zeigte sich kein größerer Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften. Erst im Elfmeterschießen zogen dann die Barmbeker davon. „Ich bin nicht zufrieden, dass wir heute noch in die Verlängerung gegangen sind. Drei, vier Spieler haben die ganze Woche nicht trainiert und das sieht man dann auch auf dem Platz. HEBC hat es mit Mann und Maus hinten verteidigt und das sehr gut gemacht. Da muss man ihnen ein Kompliment machen“, bilanzierte Stier. Dabei gehörte die erste Chance des Spiels den Hausherren. Erst setzte Ole Natusch sehr schön Janosch Rinckens in Szene und dieser wurde erst in letzter Sekunde von Niklas Sabas gestoppt, dann schlug Maximilian Schulz die anschließende Ecke gegen das Lattenkreuz (16.). Neben einem nicht gegebenen Treffer wegen Foulspiels von Edinson Sa Borges Dju passierte nichts mehr im ersten Durchgang. Ein mauer Auftritt beider Teams in Durchgang eins. Es wurde kaum besser.

Einer der vielen Zweikämpfe des Spiels: Louis Mandel (li.) gewinnt das Kopfballduell gegen Jannek Wrede. Foto: KBS-Picture

Torhüter verhindern Tore – HEBC tauscht Torwart

Auch nach dem Seitenwechsel war es pro Seite eine dicke Gelegenheit, die beide Teams aber liegen ließen. Ronny Buchholz chipte die Murmel aus dem Halbfeld in die Box, wo Elias Saad das Kopfballduell gewann und auf den Kasten nickte. Doch HEBC-Torhüter Patrick Meins lenkte die Kugel noch am Pfosten vorbei (64.). Acht Minuten später brannte es auf der Gegenseite. Juro Julardzija bekam im Sechzehner den Ball, drehte sich um die eigene Achse und schloss flach ab. Johannes Höcker rettete mit dem Fuß für BU (72.). Mehr passierte in der regulären Spielzeit nicht mehr, sodass Schiedsrichter Furkan Vardar, der während des Spiels erst Samuel Hosseini seine Unterziehhose und dann HEBC-Torwart Patrick Meins sein Trikot wechseln ließ, zur Verlängerung pfiff. In der 110. Minute wäre dann beinahe HEBCer Janosch Rinckens zum Held der Lila-Weißen geworden, doch einen Schuss des 28-Jährigen klärte Eric Owusu noch auf der Linie. Noch vor dem Elfmeterschießen tauchte der Landesligist dann seinen Torhüter. Für Keeper Patrick Meins kam Moritz Junge ins Spiel (117.) – gebracht hatte es am Ende aber eher weniger.

Elias Saad (li.) und Niklas Sabas bejubeln zusammen den Einzug ins Pokal-Viertelfinale. Foto: KBS-Picture

Höcker wird zum Elfer-Killer – Kocadal wird deutlich

Denn: Der die die Elfmeter halten sollte, stand für die Barmbeker zwischen den Pfosten. Nachdem Ronny Buchholz eiskalt für BU verwandelte, hielt Johannes Höcker erst gegen Janosch Rinckens und dann gegen Mirko Wiedemann. Zwischenzeitlich hatte Chris Pfeifer bereits auf 2:0 gestellt. Dem 3:0 von Luis Mandel zog Ilias Ide nach, ehe Samuel Hosseini es mit seinem gescheiterten Versuch noch einmal spannend machte. Julardzija verkürzte zwar auf 2:3, doch am Ende war es Elias Saad, der BU jubeln ließ. „Ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Körner bei den Jungs raus sind. Die waren auch im Training mit dem Kopf nicht mehr richtig da. Am Ende zählt es nur, dass wir eine Runde weiter gekommen sind. Es war definitiv auch ein Kopfproblem bei uns“, bilanzierte Stier weiter. HEBC-Übungsleiter Özden Kocadal konsterniert: „Ich habe nicht damit gerechnet, dass BU kaum Chancen haben wird. Wahrscheinlich muss ich mir die Niederlage ankreiden, weil wir keine Elfmeter geübt haben“, so Kocadal, der abschließend ergänzte: „Wir können uns mit Oberligisten maximal in einem Spiel messen. Wir müssen viel arbeiten.“

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.