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Amateurfußball

Drastische Lockerungen: Bayern lässt Amateure aufatmen

Niklas Heiden

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Foto: imago images / HMB-Media

Als eins von noch vier Bundesländern war auch in Bayern lange Zeit nicht an Amateurfußball zu denken. Nun hat die bayerische Landesregierung drastische Lockerungen auf dem Weg gebracht. Die Amateur-Klubs in Bayern können sich nun bald, allerdings ohne Fans, auf Testspiele freuen.

Die bayerische Landesregierung hat nach Monaten des Verbotes von Trainings- und Testspielen im Amateurfußball nun drastische Lockerungen vorgenommen. Wie der Bayerische Fußball-Verband am Mittwochabend mitteilte, sind ab sofort wieder Testspiele in Bayern möglich. Das soll Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in einem Schreiben dem BFV-Präsidenten Rainer Koch mitgeteilt haben. Voraussetzung dafür ist, dass die Vereine die Kontaktdatenerfassung vornehmen und ein Hygienekonzept präsentieren können. „Sofern solche Trainingsspiele vereinsübergreifend angesetzt werden, sind diese aufgrund der aktuellen pandemischen Lage auf Partien zwischen Vereinen aus Bayern begrenzt, eine namentliche Erfassung aller am Spielbetrieb Beteiligten ist zu gewährleisten und die Spiele sind ohne Zuschauer abzuhalten“, heißt es zudem. Und weiter: „Der organisierte Sport hat in dieser schwierigen Phase Verantwortung übernommen und nicht nur die seitens der Staatsregierung auferlegten Regeln und Einschränkungen befolgt, sondern auch nach außen hin unterstützt. Bereits mit Umsetzung der ersten Lockerungsschritte hatte sich gezeigt, dass der organisierte Sport mit den neu gewonnenen Freiheiten pflichtbewusst umgeht und die Ausübung des Sports im Rahmen der gesetzten Vorgaben sicherstellt“, schreibt die Landesregierung. BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher meint zudem: „Es hat ich gelohnt, dass wir im Sinne unserer Vereine noch einmal bei der Politik vorgesprochen und unsere Interessen klar zum Ausdruck gebracht haben. Wir sind sehr glücklich, dass ab sofort wieder Trainingsspiele möglich sind – wenn auch ohne Zuschauer. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Wettkampfspielbetrieb in Bayern.“ Nur noch in Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg dürfen demnach Amateurfußballer noch nicht ansatzweise regulär gegen den Ball treten. Die Wut der Fans und Offiziellen auf den Hamburger Senat dürfte nach dieser Nachricht aus Bayern nicht sinken.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.