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Amateurfußball

Im Fußball: NRW erlaubt Freundschaftsspiele

Niklas Heiden

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HFV-Gala
Symbolbild: imago images / Moritz Müller

Die Profi-Klubs spielen bereits seit einigen Wochen wieder, nun gibt es auch erste Lockerungen im Amateurfußball. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) erlaubt wieder Testspiele unter strengen Maßnahmen. In Hamburg warten die Fußballer weiter auf Training mit Körperkontakt.

Während in Hamburg die Amateurfußballer weiter auf Trainingseinheiten mit Körperkontakt warten müssen, dürfen in Nordrhein-Westfalen ab sofort sogar schon wieder Testspiele stattfinden. Das teilte der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) bereits am vergangenen Dienstag mit. Auch der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) soll an der Entscheidung beteiligt gewesen sein, vermeldete der Verband. „Die aktuell gültige Fassung der Corona-Schutzverordnung lässt nicht-kontaktfreie Wettbewerbsformen mit einer Anzahl von maximal 30 Personen unter bestimmten Voraussetzungen wieder zu. Wir möchten Vereinen nun die Möglichkeit geben, im Rahmen der geltenden Verordnungen Fußball zu spielen“, erklärt der für den Amateurfußball zuständige Vizepräsident Manfred Schnieders. Schiedsrichter können die Spiele freiwillig leiten, verpflichtende Ansetzungen wird es nicht geben. Ausgenommen von der Regelung sind Mannschaften aus dem Kreis Gütersloh und den umliegenden ostwestfälischen Kreisen. Wegen erhöhten Infektionszahlen bei der Fleisch-Firma „Tönnies“ gilt dort aktuell ein Lockdown. Bei den Testspielen müssen sich die Vereine allerdings, ähnlich wie die Profi-Vereine, an einen Maßnahmenkatalog halten. Die Anforderungen haben wir hier einmal aufgeführt:

    • Nicht mehr als 30 Personen üben nicht-kontaktfrei Sport aus (Trainer und Betreuer zählen nicht dazu)
    • Erfüllung aller Hygienevorschriften und Beachtung der Infektionsschutzstandards laut Corona-Schutzverordnung und der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ des Landes NRW
    • Hygienekonzepte sind den lokalen (Gesundheits-)Behörden vorzulegen und mit diesen abzustimmen
    • Komplette Datenerfassung der Sportlerinnen und Sportler zwecks Rückverfolgbarkeit
    • Zuschauer sind bis zu einer Personenanzahl von maximal 100 unter Wahrung der Abstandregeln zugelassen. Auch hier müssen Personendaten zwecks Rückverfolgung erfasst werden.

Wann in Hamburg wieder das Training mit Körperkontakt gestattet wird, ist aktuell noch unklar. Bisher gilt in der Hansestadt zwar eine Erlaubnis für den Fußball, allerdings dürfen Spieler keine Zweikämpfe bestreiten. Auf dem Außerordentlichen Verbandstag des Hamburger Fußball-Verbandes bekräftige HFV-Boss Dirk Fischer noch einmal seine Forderung auf eine einheitliche Regelung in den Landesverbänden, sagte aber auch: „Wir hoffen, dass bald wieder ein Spielbetrieb möglich ist, aber an Platz eins steht für uns die Gesundheit der Menschen.“ Für die Fußballer in Hamburg geht das Warten nun vorerst weiter.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.