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Kolumne

Klookschieter: AFC im Wandel – Hamburgs Profi-Klubs

Niklas Heiden

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Klookschieter
Foto: KBS-Picture

Klookschieter, auf hochdeutsch Klugscheißer: In unserer Kolumne fasst unser Chefredakteur Niklas Heiden sein wichtigstes Thema der vergangenen letzten Woche zusammen. Heute im Blickpunkt: Der Wandel bei Altona 93 und die Leistungen der beiden Hamburger Profi-Klubs.

Bei Altona 93 hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Sah die Lage noch vor knapp einem Monat nahezu gar nicht rosig aus, was die Verpflichtung neuer Spieler angeht, so hat AFC-Manager Richard Golz bisher solide gearbeitet. Mit vielen Spielern wurden die Verträge verlängert, zudem kamen zwei bestätigte Neue bisher an die Adolf-Jäger-Kampfbahn. Auf der anderen Seite verlassen mit Tobias Grubba und Marco Schultz zwei ausgewiesene Stammspieler den Verein. Abgänge, die man eigentlich nicht verschmerzen kann. So werden es große Fußstapfen sein, in die die neuen AFC-Spieler schlüpfen müssen. Positiv ist aber zu bewerten, was sich insgesamt beim AFC tut. Golz scheint im Hintergrund viel zu arbeiten, hat auch nach meinen Infos schon mit vielen Spielern, die zuletzt professioneller Fußball gespielt haben, als sie es beim AFC tun würden, Kontakt aufgenommen. Wäre mehr Geld an der Griegstraße zur Verfügung, hätte der eine oder andere Spieler sicherlich schon den Weg zum AFC gefunden. So wird es aber eine mühsame Arbeit, einen Kader zusammen zu stellen, der am Ende auch die Klasse halten könnte. Dem AFC würde dabei eine zweigeteilte Liga sicherlich entgegenkommen. Der eingeschlagene Weg scheint dabei der Richtige zu sein, das Ergebnis muss aber noch abgewartet werden. So ist beispielsweise ein Transfer von Jeremy Wachter aus meiner Sicht nicht unbedingt ein Coup, weil völlig unklar ist, wie sich dessen Schambeinentzündung in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten entwickelt. Denn ein verletzter Wachter, das kann nicht mal „Whiskey-Jerry“, schießt eben keine Tore.

Der zweite Teil der Kolumne ist eine Premiere. Eine Premiere, auf die ich hätte verzichten können. So ehrlich muss ich Euch gegenüber sein. Aufgrund von Corona steht der Amateurfußball allerdings weiterhin still und da diese Kolumne von dem Reiz der Aktualität lebt, ehe ich heute mal auf die Lage der beiden Profi-Mannschaften in Hamburg ein. Immerhin sollte deren Verhalten nicht nur Vorbild für tausende Jugendliche in der Stadt sein, sondern auch die Amateurfußballer sollten sich im Idealfall etwas bei den Profis abgucken können. Das betrifft nicht nur das Verhalten auf dem Platz, sondern auch auf den Tribünen oder außerhalb des Stadions. Womit wir schon beim Thema wären, was sich Samstag am Millerntor zutrug, nachdem das Spiel abgepfiffen wurde. Laut dem Bericht eines Kollegen, der vor Ort war, wurde in der Loge der St. Pauli-Verantwortlichen die späte Niederlage des HSV in Heidenheim „gefeiert“. Eben jene Verantwortliche des FC St. Pauli, die in den letzten Wochen mit ihrem eigenen Verein so dermaßen überfordert waren, dass die öffentliche Wahrnehmung so stark gelitten hat, wie seit langem nicht mehr. Anstatt sich um die eigenen Probleme, einem gerade noch so geschafften Klassenerhalt, zu kümmern, lacht man über den Stadtrivalen. Ein ganz schlechter Stil, mindestens so schlecht, wie die Konzentration des HSV in einem Saisonendspurt. Mehr braucht man dazu auch gar nicht mehr sagen. Die Qualität des Kaders scheint am Ende einfach nicht zu reichen. Damit muss Hamburg und alle Fans der Rothosen, leider klarkommen. So bitter es in diesen Tagen auch einfach ist.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.