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Kolumne

Klookschieter: BU-Verwirrung – Corona-Krise für AFH

Niklas Heiden

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Klookschieter
Foto: KBS-Picture

Klookschieter, auf hochdeutsch Klugscheißer: In unserer Kolumne fasst unser Chefredakteur Niklas Heiden sein wichtigstes Thema der vergangenen letzten Woche zusammen. Heute im Blickpunkt: Die große Stier-Frage beim HSV Barmbek-Uhlenhorst und die Corona-Krise für AFH.

Die zuerst große interne Schlammschlacht zwischen Marco Stier und dem HSV Barmbek-Uhlenhorst, namentlich angesprochen Frank Meyer und Volker Brumm, beschäftigte auch in der abgelaufenen Woche weiterhin die Gemüter. Zuerst gab der Vorstand der Barmbeker ein Statement ab und ging dabei auf die Anschuldigungen von Stier ein. Mit mäßiger Resonanz, immerhin kritisierten im Nachgang selbst die eigenen Fans das Vorgehen der Barmbeker. Darum soll es in dieser Kolumne heute allerdings nicht gehen, auch lassen wir heute die inhaltliche Bewertung der Stellungnahme mal links liegen. Nahezu der einzige interessante Fakt, den ich in dem Schreiben des Vorstandes erwartet habe, blieb übrigens aus. Nämlich, dass Marco Stier freigestellt wurde/nicht freigestellt wurde. Völlig unabhängig davon, wie man die Lage an der Dieselstraße auch immer bewerten mag, ist die Grundlage für eine Zusammenarbeit gänzlich zerstört. Nach aktuellem Stand würde Stier aber, sollte die Saison noch einmal weiter gehen, wieder auf die BU-Trainerbank zurückzukehren. Und das trotz der großen öffentlichen Schlammschlacht, die sich beide Seiten lieferten. Man muss schon reichlich naiv sein, nicht per sofort die Reißleine in so einem Fall zu ziehen. Und wenn es nur dazu dient, die Konsequenz, die man mit seinem Statement unterstrich, auch in die Tat umzusetzen. Erneut zeigt BU in dieser Frage die eigene Hilflosigkeit auf.

Hilflosigkeit ist ein gutes Stichwort, um in den zweiten Teil dieser Kolumne überzuleiten. Diese verspüren sicherlich aktuell viele Menschen in diesem Land, völlig unabhängig von allen Fußballern, die sich natürlich auch fragen, ob sie zeitnah wieder gegen das runde Leder treten können. Natürlich beschäftigt mich diese Angst als Betreiber dieses Portals ebenso mit, da geht es mir nicht anders, als allen anderen. Auch ich habe mich gefragt, wie die Berichterstattung aufrechterhalten werden soll, wenn es am Wochenende keine Spiele gibt. Ich bin davon ausgegangen, dass einen das der Existenzgrundlage beraubt. Aber auch ist musste feststellen, dass man sich irren kann. Ja, auch das sollte mal passieren. Wie Wege, die sich zuletzt aufgetan haben und vor allem der Zusammenhalt der verschiedenen Portale, sei es aus dem video- oder textlichen Bereich, kann einen schon irgendwie stolz machen. Aus meiner Sicht werden gerade jetzt die wirklichen Geschichten ausgepackt und aufgeschrieben, die sonst vielleicht schnell mal hinten runter fallen. Das ist im tagesaktuellen Geschäft, das auch im Amateurfußball inzwischen sehr schnell geworden ist, völlig normal. Dennoch ist es schön, dass man sieht, dass es auch anders geht. Aber nicht möglich wäre das natürlich, wenn ihr, die Amateurfußball-Community, nicht regelmäßig alles lesen würdet, was so geschrieben wird. Da möchte ich an dieser Stelle einfach Danke sagen, für eine fast sechsstellige Zahl an Lesern in diesem Monat. Das gibt viel Kraft. Danke dafür!

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.