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Kolumne

Klookschieter: HFV-Spielbetrieb – Hygienekonzepte

Niklas Heiden

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Klookschieter
Foto: KBS-Picture

Klookschieter, auf hochdeutsch Klugscheißer: In unserer Kolumne fasst unser Chefredakteur Niklas Heiden sein wichtigstes Thema der vergangenen letzten Woche zusammen. Heute im Blickpunkt: Der bald wieder startende Spielbetrieb im HFV und die passenden Hygienekonzepte.

Darauf haben Hamburgs Fußballer mindestens so lange gewartet, wie auf Lockerungen durch den Hamburger Senat. Der Hamburger Fußball-Verband hat in der vergangenen Woche einen Plan für die Rückkehr zum Pflichtspielbetrieb vorgelegt. Dabei soll die Saison mit der ersten Runde des Pokals beginnen (18. bis 20.09), die Ober- und Regionalligisten erhalten dabei aber ein Freilos. Das finde ich aus zwei Gründen richtig und wichtig. Erstens: Da ohnehin kaum Zuschauer den Spielen beiwohnen werden dürfen, gehen den „kleineren Vereinen“ kaum große Einnahmen aus der Nase. Diese wären nämlich so oder so deutlich geringer ausgefallen als in den letzten Jahren. Zweitens: In anderen Verbänden ist es schon lange Usus, dass höherklassige Vereine später in den Pokal einsteigen. Für eine Saison werden alle Beteiligten damit wohl leben können. Und so ist die Chance auf das Weiterkommen sicherlich auch etwas größer. Eine Woche danach soll dann auch der Pflichtspielbetrieb (25. bis 27.09) wieder starten. Endlich haben die Vereine ein Datum, auf das sie hinarbeiten können. Ich persönlich muss sagen, dass ich die letzten Monate an den Wochenenden nichts mehr vermisst habe als den Amateurfußball. Das am Wochenende endlich wieder Spiele stattfinden, ist eine enorme Erleichterung. Den vom HFV gewählten Zeitraum für die Vorbereitung finde ich angemessen. Immerhin müssen die Vereine eine ganze Menge an Auflagen erfüllen, damit die zahlreichen Spiele überhaupt gespielt und über die Bühne gehen können.

Das bringt mich schnell zum zweiten Teil der heutigen Kolumne, denn in der Vorbereitung sehe ich das einzige Problem für die kommenden Wochen. Denn das Beispiel aus Berlin lehrt uns, dass es durchaus sein kann, dass einige Vereine nicht die Manpower haben, um diese Konzepte umzusetzen und dass es eventuell auf einigen Anlagen auch gar nicht die Möglichkeit gibt, alle Auflagen der Gesundheitsämter einhalten zu können. Und auch in dieser Frage hat der Verband für mich bisher sehr klug gehandelt, in dem er knapp drei Wochen Zeit gegeben hat, um sich auf den Spielbetrieb vorbereiten zu können. Das war in Berlin anders und hätte sicherlich auch den Vereinen dort geholfen. Ein weiterer Fakt könnte dem HFV und am Ende dem gesamten Amateurfußball noch zum Verhängnis werden. Was passiert, wenn sich Vereine bewusst nicht an die Regelungen halten und oder diese nicht umsetzen? Das ist für mich eine der zentralen Fragen, die vor dem Start geklärt werden, muss. Weil sich einige Vereine im Zweifelsfall danebenbenehmen, kann es nicht sein, dass alle Vereine darunter leiden müssen. Es sollte im Vorfeld klar sein, wie in einem solchen Fall zu verfahren ist. Er erspart man sich nicht nur Diskussionen im Anschluss, sondern kann auch mit den Behörden transparent kommunizieren. So kann am Ende die breite Masse, die die Auflagen sicherlich super umsetzen wird, weiterspielen. Spätestens in drei Wochen sind wir in dieser Frage dann auch schlauer. Hauptsache das runde Leder rollt bald wieder in Hamburg.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.