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Kolumne

Klookschieter: SVCN-Sicherheit – Oweia, Altona

Niklas Heiden

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Klookschieter
Foto: KBS-Picture

Klookschieter, auf hochdeutsch Klugscheißer: In unserer Kolumne fasst unser Chefredakteur Niklas Heiden sein wichtigstes Thema der vergangenen letzten Woche zusammen. Heute im Blickpunkt: Die neue Abwehr-Stabilität bei Curslack und die schwache Leistung von Altona 93.

Der Klookschieter meldet sich aus dem Winterschlaf zurück! Endlich geht es wieder los, endlich rollt der Ball wieder. Und wenn man sich am Sonnabend das Spiel zwischen Curslack-Neuengamme und der TuS Dassendorf angeschaut hat, dann wird man einen großen Unterschied zur Hinrunde festgestellt haben. Denn: Curslack kann wieder Abwehr. Was zugegebener Maßen gerade etwas platt formuliert war, trifft den Nagel aber voll auf den Kopf. Immerhin stand die Defensive des SVCN nahezu über die gesamten 90 Minuten sicher und hätten die Deich-Kicker sich nicht so gnädig mit dem Eigentor erwiesen, wären sicherlich auch drei Punkte heraus gesprungen. Zu verdanken ist diese neue defensive Stabilität wohl Christian Woike, der den Trainerstuhl am Gramkowweg nun besetzt. Crille sagte auf der Pressekonferenz auch sehr passend, dass man bei den 51 Gegentoren und nicht bei den 41 geschossenen Toren ansetzen muss. In diesem Punkt scheint er seinem Vorgänger Matthias Wulff immerhin etwas voraus zu haben. Curslack berappelt sich nun also und wird, wenn es einen geben würde, bestimmt noch bis zum Sommer einen Europa Cup-Platz erreichen. Nein, Spaß beiseite. Aber ich wage die steile These: So steigt man in Curslack nicht ab. Wobei die Frage zu klären wäre, ob „Crille“ bei einem eigenen Klassenerhalt auf den Aufstieg seines VfB Stuttgart verzichten würde!? Wir erwarten Deine Nachricht per Brieftaube, Crille.

Abgestürzt und das gleich am ersten „Rückrunden-Spieltag“, ist leider Altona 93. Das 1:4 gegen den SSV Jeddeloh hat nicht nur gezeigt, dass die Rückrunde für das Algan-Team ein hartes Brett wird, sondern auch, wo der Schuh an der Griegstraße wirklich drückt. Viel größer kann ein Stürmer-Problem eines Vereins gar nicht aussehen. Nun könnte man ja argumentieren und sagen, dass das vorhandene Material nicht unbedingt so schlecht ist. Das mag zwar stimmen, aber getroffen haben sie bisher nicht. Also muss oder hätte man reagieren müssen. Und da kommen wir zum entscheidenden Punkt in dieser Diskussion. Warum hat der AFC keinen Stürmer in der Winterpause geholt, der dem AFC ein paar Buden rein macht? Offiziell heißt es dazu, dass die ausgesuchten Kandidaten am Ende alle zu viel Geld wollten. Was das im Detail bedeutet hat, blieb aber offen. Grundsätzlich darf aber angemerkt werden, dass man eventuell mal einen oder zwei qualitativ gute Spieler holt, anstatt zehn Spieler aus dem Ausland. Die übrigens über die Saison hinweg immer aus mysteriöse Art und Weise wieder verschwinden. Denn ich glaube nicht, dass Altona mit 19 Spielern in die Saison gegangen ist. Das beispielsweise ein Sinisa Veselinovic am Ende zu Teutonia 05 geht und „lieber“ Oberliga spielt, als Regionalliga, liegt sicherlich auch mit am Geld, aber natürlich nicht nur. Doch das Kind ist schon in den Brunnen gefallen. Dem AFC kann jetzt nur noch ein Stürmer-Wunder helfen. Aus welchem Loch das gezaubert werden soll, darf allerdings bezweifelt werden.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.