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Warum sind Amateurfußballvereine und -ligen bei den Fans in Deutschland so populär?

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Foto: Heiden

Nach dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 mussten der Übergang des deutschen Fußballs zum Kapitalismus und die Wettbewerbsstruktur an die Realitäten der deutschen Wiedervereinigung angepasst werden. Im Jahr 1994 stiegen die Zuschauerzahlen der Bundesligisten um durchschnittlich 12.000 Zuschauer und erreichten damit eine Sättigungsgrenze.

In einigen Jahren wird die 2. Bundesliga die Führung übernommen haben. Die Dinge liefen so gut, dass der Fußballverband 2008 beschloss, ein neues Turnier mit Profistatus zu schaffen – eine dritte deutsche Liga. Vor zehn Jahren löste sein Erscheinen lebhafte Diskussionen aus. Jetzt ist es eine wettbewerbsfähige Meisterschaft und ein finanziell attraktives Produkt. Bevor wir uns mit dem deutschen Fußball beschäftigen, ein paar Worte über Online-Casinospiele. Der Online-Casino-Markt gewinnt in Deutschland rasch an Popularität. In den letzten Jahren wurden einige sehr wichtige Gesetze verabschiedet, die die Branche in diesem Land legalisieren. Wenn auch Sie online Spielautomaten spielen möchten, dann werfen Sie einen Blick auf Bonus Ohne Einzahlung. Spielen und gewinnen Sie noch heute!

Hierarchie und Masse

Der deutsche Fußball verdankt seinen Erfolg vor allem seiner dezentralen Struktur und der strikten Einhaltung der Regeln der Fußballkultur. In Deutschland gibt es nur drei Profiligen: die Bundesliga, die 2. Bundesliga und die 3. Liga. Dann gibt es noch die semi-professionellen und die Amateur-Regionalklassen. Das deutsche Fußballsystem besteht aus 11 Ebenen: drei Profiligen, einer Regionalliga, einer Oberliga, einer Amateurliga, einer Kreisliga, einer Bezirksliga und vier Regionalligaabteilungen. Es ist kaum zu glauben, aber in Deutschland gibt es über 27.000 offiziell registrierte Fußballvereine mit 149.000 Mannschaften.

Die Deutschen lieben Fußball und das zeigt sich auch in ihren Vorlieben für Online-Casinos. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass deutsche Spieler häufiger Spielautomaten mit Fußballthemen spielen als andere Spieler. Für neue Spieler gibt es auch Bonussysteme unter gamblizard.de/einzahlungsbonus/10-euro-einzahlung.

Jeder Verein engagiert sich nicht nur für Jugendfußballmannschaften, sondern auch für Futsal, Beach- und Frauenfußball. Die Gesamtzahl der Mitglieder des Deutschen Fußball-Bundes überstieg im vergangenen Jahr die Marke von 7 Millionen. Und diese Zahl ist der beste Indikator für die Glaubwürdigkeit der Organisation.

Die Arbeit der Fans und die 50+1-Regel

Vielleicht ist der Hauptgrund für die große Beliebtheit des Fußballs in Deutschland die Atmosphäre des Engagements. Das sind 10 € im Monat für die Vorstandswahlen bei der „Union“ und den Fanprojekten, eine Hochburg aktiver Unterstützer, ein Ort, an dem man sich über den nächsten Ausflug informieren, bei Missverständnissen mit der Polizei einen Anwalt einschalten oder einfach nur mit Gleichgesinnten eine Runde Playstation spielen kann. In jeder Stadt gibt es Dutzende von Club-Fanshops.

Doch selbst in dieser Fülle und Loyalität sticht die 50+1-Regel hervor. Unabhängig davon, wer die Mehrheit der Anteile an einem Verein besitzt, gehören demnach mehr als die Hälfte der Stimmen im Vorstand dem Verein selbst. Die Strategie des Clubs wird also nicht von externen Investoren bestimmt, sondern von Menschen innerhalb des Systems. In einem Umfeld, in dem die Fans das wichtigste Kapital der Mannschaften sind, kann ihr Einfluss auf die Entscheidungsfindung kaum überschätzt werden.

Die Situation in der 3. Liga ist interessant. Die Liga ist direkt dem DFB (dem Verband) und nicht der DFL (der Liga) unterstellt, so dass die Meistervereine die 50+1-Regel technisch gesehen nicht einhalten können. Aber es gibt keine Schlange von Millionären, die in der 3. Liga ein Fußballimperium aufbauen wollen. Es ist alles eine Frage der unglücklichen Erfahrung. Im Jahr 2011 kaufte ein jordanischer Geschäftsmann die Mehrheit an München-1860 und versprach, den Verein in die Bundesliga zu führen. Die Münchner werden nach nur 6 Jahren wegen Schulden den Profistatus verlieren und in die Regionalliga absteigen, und eine der ältesten Fangemeinden des Landes wird Proteste gegen den verhassten Besitzer starten. Es wäre schwer vorstellbar, dass sich die Geschichte heutzutage wiederholt.

Rundfunk und Marketing

Die rasante Entwicklung des Bezahlfernsehens in Deutschland wird in einer Szene des Kultfilms „Good Bye Lenin!“ anschaulich geschildert. Nach dem Fall der Mauer nimmt Daniel Brühls Figur einen Job bei einem Fernsehsender an und lädt jeden ein, eine Satellitenschüssel zu installieren mit den Worten: „Mögen Sie Fußball?“

In der Liste der am teuersten zu übertragenden Meisterschaften liegt die Bundesliga nun hinter der EPL auf dem zweiten Platz. Der Vertrag mit den Rundfunkanstalten hat eine Laufzeit von vier Jahren, in denen die Vereine rund 4,5 Milliarden Euro erhalten und die Übertragungen in 200 Ländern der Welt zu sehen sein werden. Man sollte meinen, dass es in der zweiten Bundesliga deprimierend sein muss. Tut mir leid, aber nein. Hier ist zum Beispiel die Übertragungsliste für das weit entfernte Spiel St. Pauli gegen Holstein Kiel. 14 Länder, Deutschland nicht mitgezählt. Nun, in der 3. Liga gibt es sicherlich keine Übertragungen. Oder nicht? In der Tat gibt es keine internationalen Sendungen. Die Liga wird jedoch in vollem Umfang auf Magenta Sport im Pay-per-View übertragen. Entgegen den Erwartungen ist die dritte Liga nach nur 5 Jahren finanziell erfolgreich geworden. Die erste Saison, in der ein Überschuss erwirtschaftet wurde, war die Saison 13/14, und seitdem hat die Liga stets Gewinne erzielt.

Interessant ist, dass die zweite Bundesliga erstmals in FIFA 2004 auftauchte und ab der Saison 17/18 eine voll lizenzierte dritte Liga in das Spiel integriert wurde. Im Cybersport verhält es sich ähnlich wie im echten Fußball: Die Vereine versuchen, die coolsten Sportler zu bekommen, aber nicht, um die Qualität des Spiels zu verbessern, sondern um den Bekanntheitsgrad in der Welt zu erhöhen.

Redaktion: Seit September 2013 berichten wir von www.amateur-fussball-hamburg.de über die Regionalliga Nord, die Oberliga Hamburg und den Lotto-Pokal. Für uns ist der Amateurfußball viel mehr, als nur der Bolzplatz nebenan. Wir versorgen mehrere zehntausend Leser monatlich mit aktuellen Geschichten rund um das runde Leder in Hamburg.