Donnerstag, 19. Juli 2018
Top-Thema
Home » Oberliga Hamburg » Vicky-Schock: Scharkowski geht nach Berlin

Vicky-Schock: Scharkowski geht nach Berlin

Herber Dämpfer für den SC Victoria Hamburg! Die Mannen von der Hoheluft müssen den Abgang von Torschützenkönig Nick Scharkowski verdauen. Der 26-Jährige, der schon in Schweden und Griechenland spielte, schließt sich nun dem FC Viktoria Berlin aus der Regionalliga Nord-Ost an.

Satte 36 Treffer gelangen Nick Scharkowski in der vergangenen Saison. Gefolgt von Jeremy Wachter (35 Treffer) und Aytac Erman (29 Treffer) bedeute dies für Deutsch-Ghanaer den Torjägertitel der Hamburger Oberliga. Nun will es der 26-Jährige aber nochmal wissen. Ein paar Einsätze in der Regionalliga konnte der Angreifer vor drei Jahren bereits für Eintracht Norderstedt verzeichnen. Auch in Schweden, Zypern und Griechenland war Scharkowski schon aktiv. Der 1,87m-Mann verlässt Vicky nach nur einem Jahr und geht zum FC Viktoria Berlin in die Regionalliga Nord-Ost. Dort kam der Neuling im Test gegen Tennis Borussia Berlin bereits zu einem Einsatz, auch wenn er beim 4:1-Sieg keinen Treffer beisteuern konnte. Nicht nur der frühere Cordi-Stürmer dürfte sich in Berlin ambitionierte Ziele setzen. Auch der Verein an sich wagt langfristig den Blick nach oben. Beim FC Viktoria soll ein chinesischer Investor einsteigen und mit finanzieller Unterstützung den sportlichen Weg nach oben ebnen. Als Vorbilder für eine langfristige Entwicklung gelten dabei unter anderem RB Leipzig und Hoffenheim, wie Vereins-Offizielle im „Kicker“ zitiert werden. Beim SC Victoria hingegen möchte man sich erfolgreich in der Oberliga beweisen – auch ohne Scharkowski. Sturm-Kollege Klaas Kohpeiß gelangen zuletzt beachtliche 19 Saisontreffer. Damit könnte der 25-Jährige ein ernsthafter Ersatz für den Top-Torjäger aus den eigenen Reihen sein.

Foto: KBS-Picture

Routenplanung starten

Über Johannes Kramer

Johannes Kramer
Redakteur: Seine Fußballbegeisterung hat Johannes mittlerweile auch auf den Amateurbereich ausgeweitet. Sofern der Abiturient nicht die Schulbank drücken muss, verschlägt es ihn häufig auf die Hamburger Fußballplätze, wo er sich bereits bestens auszukennen weiß.