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Oberliga Hamburg

1:0-Arbeitssieg: Altona kurz vor Meisterschaft

Jonas Bickel

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Der Altonaer Fußball-Club hat einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Oberliga-Meisterschaft gemacht. Der AFC bezwang den SV Rugenbergen durch ein spätes Tor von Hischem Metidji mit 1:0. Gegen Condor können die Algan-Jungs dann am nächsten Wochenende den Titel perfekt machen. 

Theoretisch hätten Trainer Berkan Algan und sein Team sogar schon an diesem Spieltag Meister werden können. Doch Konkurrent Teutonia 05 machte seine Hausaufgaben und gewann im zeitgleichen Spiel gegen den Niendorfer TSV mit 1:0. Lange Zeit sah es sowieso eher nach einem Patzer des AFC aus. Denn die Gastgeber fanden vor 844 Zuschauern an der Adolf-Jäger-Kampfbahn nur schwer ins Spiel. Metidji hatte die einzige gute Chance in der ersten halben Stunde, als er die Kugel knapp über den Querbalken setzte (11.). Auf der anderen Seite blockte Silva Monteira einen Abschluss von Worthmann aus kurzer Distanz im letzten Moment (14.). Erst kurz vor der Pause drehte Altona auf. Schultz köpfte den Ball nach einer Ecke aufs Tor. Waldmann riss die Arme hoch und lenkte die Kugel an den Pfosten (38.). Sechs Minuten später jubelten einige Altona-Fans bereits, doch Saglams Freistoß aus 17 Metern touchierte nur das Außennetz und flog hauchzart am rechten Winkel vorbei. In der zweiten Halbzeit fehlten Altona weiterhin die Ideen aus dem Spiel heraus. Stattdessen gab es einen bitteren Ausfall: Safo-Mensah sank ohne Fremdeinwirkung zu Boden und musste ausgewechselt werden (55.). „Wir haben es alle irgendwie knacken gehört“, berichtete sein Trainer Berkan Algan mit sorgenvoller Miene. Eine genaue Diagnose ob der Schwere der Verletzung steht aber noch aus. Währenddessen hielt Rugenbergen weiter gut dagegen und ging beinahe in Front. Der eingewechselte Lohrke donnerte aus 18 Metern nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (62.). In der Schlussphase gelang Altona dann aber doch noch der Lucky Punch.

Vojtenko flankte den Ball an den zweiten Pfosten, wo Metidji freistehend nur noch den Fuß hinhalten musste (86.). Fast hätte der AFC noch einen nachgelegt, doch Vojtenko und Tüter scheiterten an Waldmann und dem Pfosten (87.). Dann war „dreckige Sieg“, wie ihn Matchwinner Metidji bezeichnete, vollbracht. Mit einem Erfolg beim Tabellenvorletzten SC Condor kann Altona nächsten Spieltag die Meisterschaft perfekt machen. Berkan Algan warnte allerdings direkt nach dem Spiel vor zu viel Euphorie: „Condor hat vor seiner aktuellen Schwächephase extrem gute Ergebnisse erzielt. Es ist natürlich nicht so, dass wir da hinfahren mit dem Gedanken, dass die sowieso keine Chance gegen uns haben.“ Dabei dürfte Algan auch das gerade beendete Spiel im Kopf gehabt haben. Denn das 1:0 gegen den SV Rugenbergen war mit Sicherheit keine Glanzleistung. „Es ist mental eine sehr starke Belastung. Man will in so einer Situation zu viel. Es greifen die Mechanismen des Verkrampfens, gepaart mit stark verteidigenden Rugenbergern war es ein sehr schweres Spiel“, so Algan, der sich am Ende aber doch über den so wichtigen Dreier freuen konnte. Rugenbergen kann durch die Niederlage rein theoretisch noch absteigen. „Es war Ziel, den fehlenden Punkt zum Klassenerhalt zu holen. Das ist uns trotz einer guten taktischen Leistung nicht gelungen. Ich hoffe, wir holen das nach“, zeigte sich SVR-Boss Palapies zuversichtlich.

Foto (Archivbild): KBS-Picture

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Leitender Redakteur: Jonas studiert Politikwissenschaften an der Universität Hamburg. Der 22-Jährige kommt von der Nordseeinsel Föhr und interessiert sich für alle Themen rund um den Fußball in Hamburg und in der Welt.