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Regionalliga Nord

1:3-Pleite: Rothosen-U21 ohne Gegenwehr

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Ganz schwacher Auftritt von der U21 des Hamburger SV! Im Heimspiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VfL Wolfsburg, vor mageren 150 Zuschauern, verloren die Kunert-Schützlinge verdient mit 1:3. Einige individuelle Fehler sorgten dabei für die Niederlage der Rothosen.

Jonas Behounek (li.) lieferte bei der Wölfe-Führung nur Begleitschutz. Foto: KBS-Picture

Jonas Behounek (li.) lieferte bei der Wölfe-Führung nur Begleitschutz. Foto: KBS-Picture

„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, das waren bei den Toren drei Abziehbilder. Das ist sehr schade“, ärgerte sich HSV-Trainer Dirk Kunert nach der Partie. Zum ersten Mal klingelte es nach knapp 25 Minuten: Marcel Reichwein steckte das Leder gut durch für Sebastian Stolze, der von Jonas Behounek nicht angegriffen wurde. Der Wolfsburger bedankte sich mit der Wölfe-Führung, die die Grün-Weißen noch vor der Pause ausbauten. Wieder zerlegte Reichwein die erschreckend schwache HSV-Defensive mit nur einem Pass, Justin Möbius musste anschließend nur noch einschieben. Kurz vor der Pause schenkten die Ziehl-Schützlinge den Gastgebern dann den Anschluss. Nachdem Porath Ito wunderbar in Szene setze, legte dieser quer für Knoell, dessen Abschluss quer durch den Fünfmeterraum kullerte. Auch VfL-Verteidiger Marian Saar war sich dabei wohl zu sicher und haute auf der Torlinie volle Kanne über das Leder – nur noch 1:2. Doch im direkten Gegenzug legten die Autostädter nach. Wieder war es Stolze, der die gesamte Rothosen-Defensive düpierte und zum verdienten 3:1 für die Grün-Weißen abschloss.

Elivs Rexhbecaj (re.) im Kampf um den Ball mit HSV-Kicker Dren Feka (li.). Foto: KBS-Picture

Elivs Rexhbecaj (re.) im Kampf um den Ball mit HSV-Kicker Dren Feka (li.). Foto: KBS-Picture

Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Hamburger zwar bemüht, wirkliche Torgefahr kam allerdings nicht auf – nur zwei Mal mussten die Ziehl-Kicker wirklich eingreifen. Nach einer guten Stunde klärte Kentu Badu die Kugel kurz vor der Linie, acht Minuten vor Ultimo scheiterte Behounek aus kurzer Distanz an VfL-Keeper Alexander Brunst. „Wolfsburg ist für mich eine starke Mannschaft. Das habe ich schon nach dem Hinspiel gewusst. Wir sind im Zentrum oft nicht genug nachgegangen. Das war oft viel zu einfach, auch weil sich die Verteidiger nicht abgesprochen haben“, so Kunert. „Wären wir mit dem 2:1 in die Halbzeit gegangen, wäre es deutlich leichter gewesen“, erklärte der gebürtige Berliner weiter. Dennoch lobte er sein Team: „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann eher bestimmt. Leider haben wir unsere guten Möglichkeiten nicht genutzt. Aber mit der Leistung bin ich im zweiten Durchgang zufrieden“, ergänzte Kunert, der abschließend anfügte: „Wir müssen uns die erste Halbzeit an die Backe nageln. Das hätten wir dort einfacher spielen müssen. Die Gegentore dürfen in dieser Art und Weise nicht fallen.“

Fotos: KBS-Picture

Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.