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Oberliga Hamburg

Altona 93 mit Arbeitssieg gegen HEBC

Jonas Bickel

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Der Altonaer Fußball-Club schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Das Team von Cheftrainer Berkan Algan gewann vor 542 Zuschauern an der AJK mit 1:0 gegen den HEBC und siegte damit bereits zum fünften Mal in Folge. Vincent Boock erzielte dabei den goldenen Treffer des Tages.

Harter Zweikampf: Abdullah Yilmaz (re.) kann das Spielgerät gerade noch wegspitzeln. Foto: Genat

Die Favoritenrolle war vor dem Spiel klar verteilt. Altona 93 ging als Tabellenzweiter und mit vier Siegen in Folge ins Spiel. Die Gäste dagegen hatten die letzten fünf Auswärtsspiele allesamt verloren, waren dabei unter anderem mit 7:2 bei Victoria Hamburg und mit 8:0 bei der TuS Dassendorf unter die Räder gekommen. Altona übernahm in der Anfangsphase wie erwartet die Spielkontrolle, die Gäste erwarteten den AFC mit einer Fünferkette und lauerten auf Konter. Der Favorit tat sich allerdings erstaunlich schwer. In der ersten halben Stunde konnte der Tabellenzweite einzig einen Schuss von Metidji vorweisen, der einen guten Meter am Tor vorbeisegelte (5.). Der HEBC hatte dagegen gleich zweimal die große Chance, überraschend in Führung zu gehen. Natusch kam auf der rechten Seite frei zum Flanken und fand Bundt in der Mitte, der den Ball mutterseelenallein aus sechs Metern übers Tor köpfte (10.). Grubba bewahrte seine Mannschaft vor dem Rückstand, als er einen Kopfball von Wrede mit einem schnellen Reflex über den Querbalken lenkte (28.). „Die zwei Kopfbälle in der ersten Hälfte müssen einfach rein“, ärgerte sich HEBC-Trainer Jörn Großkopf über die vergebenen Möglichkeiten. Mit der Zeit wurden die Gastgeber zielstrebiger. Metidji schoss einen Freistoß vom Strafraumeck direkt aufs Tor, wo der aufmerksame Nennhaus zur Stelle war (33.). Sechs Minuten später war der HEBC-Schlussmann aber machtlos. Metidji legte nach einer schönen Ballstafette zu Vincent Boock ab, der aus 16 Metern ins linke, untere Eck traf. 

Guter Versuch, aber nicht genau genug: Ilyas Ide (li.) blockt Marco Schultz Schuss. Foto: Genat

Im zweiten Spielabschnitt kontrollierte Altona das Spiel, ohne dabei fußballerisch zu glänzen. Schultz scheiterte nach Vorlage von Metidji aus spitzem Winkel an Nennhaus (51.), Boock fand im HEBC-Torwart ebenfalls seinen Meister, als dieser den Einschlag mit einem starken Reflex verhinderte (82.). Die Gäste warfen gegen Ende nochmal alles nach vorne, gefährlich wurde es aber nicht mehr. „Ich bin trotz der Niederlage sehr zufrieden und stolz auf meine Mannschaft“, lobte Gästetrainer Jörn Großkopf sein Team. Sein Gegenüber, Berkan Algan, bemühte alte Fußballfloskeln: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss. Ich nehm das mal als Kompliment, weil wir ein gutes Pferd sind, aber wirklich hoch sind wir heute nicht gesprungen“, meinte Algan. Als einen Grund für den glanzlosen Auftritt seiner Mannschaft führte er den Rasen an der AJK an, der sich tatsächlich in keinem guten Zustand befand. „Es ist unglaublich schwer für meine Mannschaft, ihre spielerische Überlegenheit umzusetzen, weil so viele Momente durch das Geläuf einfach verpuffen. Man muss die Ansprüche deswegen ein bisschen runterschrauben“, so Algan, der aber keineswegs als „Ausredenmeister“ gelten wollte. Immerhin ist seine Mannschaft jetzt seit fünf Spielen ohne Gegentor. „Wir lassen wenig Chancen zu, das war auch heute so. Wobei man sagen muss, dass es in der Regionalliga in gewissen Situationen wahrscheinlich häufiger klingeln würde“, ordnete Altonas Trainer die positive Serie abschließend ein. In der kommenden Woche wartet der Niendorfer TSV auf die Griegstraßler.

Foto: Wolfgang Genat

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Leitender Redakteur: Jonas studiert Politikwissenschaften an der Universität Hamburg. Der 22-Jährige kommt von der Nordseeinsel Föhr und interessiert sich für alle Themen rund um den Fußball in Hamburg und in der Welt.