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Regionalliga Nord

„Clubhouse“-Talk: Hamburgs Regio-Kicker wollen wieder spielen

Niklas Heiden

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Foto: KBS-Picture

Die Lage in der Regionalliga Nord bleibt weiter angespannt. Während einige Vereine trainieren dürfen, müssen andere Klubs weiter auf die Freigabe der entsprechenden Behörden warten. Über diese Probleme tauschten sich am Donnerstag vier Regionalliga-Kicker auf „Clubhouse“ aus.

Die neue App „Clubhouse“ ist aktuell in aller Munde. Nahezu täglich finden Talks in der App statt, auch rund um das Thema Fußball. So auch am Donnerstagabend, organisiert von der Video-Plattform „Elbkick.TV.“ Zu Gast waren neben Moderator Axel Möring auch Jordan Brown vom FC Eintracht Norderstedt, Tobias Braun von Altona 93, Dino Fazlic von Teutonia 05 und Jesper Heim von der U23 des FC St. Pauli. Auch AFH-Chefredakteur Niklas Heiden schaltete sich dazu. Der Grundtenor war dabei eindeutig: Die Spieler wünschen sich, zeitnah auf den Platz zurückehren zu können. „Wenn man sieht, dass es in anderen Ligen möglich ist, dann muss man auch mal schauen, ob das nicht auch in der Regionalliga Nord möglich ist. Die Jungs und auch ich haben langsam so eine Frustration, dass wir nicht spielen und trainieren können“, ärgerte sich Jordan Brown bereits früh über die inzwischen doch fast dreimonatige Pause. Während die Eintracht noch gar nicht trainieren darf, stellt sich die Situation bei Altona 93 und Teutonia 05 anders dar. Während bei T05 das Team wieder voll zusammen trainiert, hat man beim AFC die Variante mit Kleingruppen gewählt. „Bei uns ist es so, dass wir zwei Mal die Woche eine Zoom-Einheit mit den Co-Trainer haben. Ansonsten haben wir, wie auch Teutonia 05, ja jetzt das Glück, dass wir wieder auf den Platz dürfen. Wegen des Wetters ist es aktuell aber auch so, dass wir nicht trainieren können. Wenn wir auf dem Platz sind versuchen wir sonst aber immer die Abstände zu halten, deswegen auch die Kleingruppen“, berichtete AFC-Keeper Tobias Braun über die „Clubhouse“-App.

Vereine wollen Fans über soziale Netzwerke weiter treu bleiben

Um vor allem die Fans in dieser Zeit bei Laune zu halten, haben sich die Vereine verschiedene Aktionen ausgedacht. Braun: „Der Verein plant so ein paar kleine Aktionen, wo die Fans dann auch wetten können, wer gewinnt. Ein Lattenschießen haben wir da zum Beispiel geplant. Unsere Fans sind total hilfsbereit. Ich finde es ziemlich beeindruckend, wie die Fans hinter dem Verein stehen.“ T05 hingegen besuchte schon im vergangenen Jahr das Kinderhospiz Sternbrücke, gab zahlreiche Geschenke ab. „Wir haben in den letzten Monaten einiges gestartet. Wir sind aber ein Verein, der zwar eine überschaubare Fanbase hat, aber die sind sehr laut. Man muss den Vereinen aber auch etwas Zeit geben, sich darauf einzustellen. Alle sind aber sehr bemüht, da viel auf die Beine zu stellen“, meinte T05-Kapitän Dino Fazlic. So eint die Spieler aber vor allem eins: Der Wunsch zeitnah auf den Platz zurückkehren zu können. Dass das oftmals wegen der beruflichen Seite und möglicher Ansteckungen schwierig ist, wurde ebenfalls deutlich. Und so bleibt auch den Regio-Kickern nichts anderes übrig, als weiter abzuwarten. Darauf, dass in naher Zukunft der Ball in der Regionalliga Nord vielleicht bald wieder rollen darf.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.