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Oberliga Hamburg

Corona-Virus: So steht der HFV zur DFL-Entscheidung

Niklas Heiden

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Symbolfoto: KBS-Picture

Das Corona-Virus holt den deutschen Fußball ein! Die Deutsche Fußball-Liga schließt Spiele ohne Publikum nicht mehr grundsätzlich aus, um den Spielplan einhalten zu können. Was bedeutet das für den Amateurfußball? AFH hat beim Hamburger Fußball-Verband nachgefragt.

Das Corona-Virus ist längst täglicher Begleiter für nahezu alle Menschen in vielen Lebensbereichen in Deutschland. Nun hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) offiziell dazu aufgerufen, keine größeren Veranstaltungen mehr zu besuchen. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) zog nach und schloss in Person von Geschäftsführer Christian Siefert Geisterspiele, also Spiele in der Ersten und Zweiten Liga ohne Zuschauer, nicht mehr aus. „Selbstverständlich werden sich die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga mit den zuständigen Behörden an den jeweiligen Standorten wie bisher eng hinsichtlich des Ablaufs weiterer Spieltage abstimmen. Gleichzeitig steht es außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit Planungssicherheit“, heißt es in der DFL-Meldung. Nun stellt sich die Frage, was das konkret für den Amateurfußball bedeutet. Am vergangenen Donnerstag hatte der Hamburger Fußball-Verband noch verkündet, dass der Betrieb in den Ligen „bis auf Weiteres“ weiterlaufen solle.

Allerdings machte der Verband schon da darauf Aufmerksam, dass sich dies „jederzeit verändern“ könne und rief alle Vereine dazu auf, Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder das Fernbleiben des Trainings bei Erkältungssymptomen einzuhalten. Hat sich durch die DFL-Meldung etwas grundsätzlich an der Haltung des HFV im Thema Corona-Virus geändert? Eine Nachfrage beim Hamburger Fußball-Verband ergab: Auch nach der Empfehlung von Gesundheitsminister Jens Spahn läuft der Spielbetrieb in Hamburg ganz normal weiter. Presseprecher Carsten Byernetzki erklärte: „Es gibt keinen Anlass, den Spielbetrieb einzustellen. Es gilt weiterhin das, was wir als HFV zuletzt bekannt gegeben hatten. Wir sind im Austausch mit der Gesundheitsbehörde in Hamburg und werden uns nach deren Vorgaben richten“, so Byernetzki, der anfügte: „Die Lage in Hamburg und beispielsweise Nordrhein-Westfalen sind nicht vergleichbar. Dort traten Fälle bereits gehäufter auf.“ Am vergangenen Sonntag wurden in NRW erstmals 500 Infizierte gemeldet. In Hamburg beläuft sich die aktuelle Zahl auf 17 Erkrankte. In der Talkshow „Anne Will“ hatte am Sonntagabend NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt, dass man sich an die Vorgaben aus Berlin halten wolle und kündigte damit indirekt Geisterspiele an.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.