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Regionalliga Nord

Das bedeutet der Wolfsburg-Rückzug für die Regionalliga Nord

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Wolfsburg
Foto: IMAGO / Noah Wedel

Der VfL Wolfsburg wird in der kommenden Saison seine U23 nicht mehr für die Regionalliga Nord melden. Der Bundesligist plant dafür eine Kooperation mit österreichischen Erstligisten SKN St. Pölten. Das dürfte nicht geringe Auswirkungen auf die ganze Regionalliga Nord haben.

Es war eine Überraschung für die gesamte Liga: In der kommenden Saison wird der VfL Wolfsburg seine U23 nicht wieder für die Regionalliga Nord melden. Entsprechende Berichte bestätigte der Bundesligist am Montag offiziell in einer Pressemitteilung. Statt die eigenen Talente in der U23 weitern auszubilden, setzen die Wölfe nun auf ein Konzept mit dem österreichischen Erstligisten SKN St. Pölten. Dort sollen die Spieler in Zukunft ausgeliehen werden, um besser an den Profi-Bereich herangeführt werden zu können. „So besteht künftig die Möglichkeit, dass die Top-Talente der Grün-Weißen auf Leihbasis zu den Niederösterreichern wechseln, um sich dort auf höherklassigem Niveau weiterentwickeln zu können. Die Entscheidung, ob ein Leihgeschäft sinnvoll ist und umgesetzt wird, treffen der VfL und der SKN St. Pölten in engem Austausch und einvernehmlich“, heißt es in der Meldung der Wolfsburger. Was mit den Spielern des aktuellen Kaders passiert, ist nach aktuellem Stand noch unklar. Nach AFH-Informationen haben die ersten Spieler bereits Kontakt mit anderen Klubs aufgenommen. Erste Transfers dürften schon bald folgen. Doch was bedeutet der Rückzug der Wölfe eigentlich für die Regionalliga als gesamte Liga?

NFV müsste neu planen: Diesen Verein würde es wohl treffen

Der Wölfe-Rückzug könnte nach AFH-Infos nämlich durchaus Auswirkungen auf die Staffeleinteilungen für die kommende Saison haben. Nach aktuellem Stand soll nämlich wieder in zwei Staffeln mit elf Mannschaften gespielt werden. Bei einem Abstieg des VfB Lübeck, der als nahezu sicher gilt, und einem möglichen Abstieg des SV Meppen könnte sich ein Ungleichgewicht in den Staffeln ergeben. Jedenfalls dann, wenn der TSV Havelse in die 3. Liga aufsteigt oder der SV Meppen nicht absteigt. So müsste der NFV die Staffeln neu ordnen, damit auch in der kommenden Saison elf Teams pro Runde spielen. Nach AFH-Informationen würde, sollte es zu diesem speziellen Fall kommen, wohl der Lüneburger SK Hansa in die Süd-Staffel wandern, um den Ausgleich zu schaffen. So weit plant man beim NFV allerdings noch nicht. Im ersten Schritt muss nun abgewartet werden, welche Teams tatsächlich absteigen und ob der TSV Havelse auch den Drittliga-Aufstieg packt. Erst danach soll darüber endgültig entschieden werden.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.