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Oberliga Hamburg

Doppel-Glück für Cordi: 1:1 beim SVCN

Johannes Kramer

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Schmeichelhafter Punkt für Concordia! Beim SV Curslack-Neuengamme nehmen die Jenfelder ein glückliches 1:1 mit. In den Schlussminuten bewahrte der Pfosten Cordi vor einer Niederlage. Glück hatte die Pieper-Elf auch, dass Torwart Frederic Böse nach zwei Minuten nicht vom Platz musste.

Wetter-Wandel in Curslack! Beim letzten Heimspiel des SVCN herrschte bei 28 Grad Hochsommer-Stimmung. Nun, zwei Wochen später, wurde bereits der erste Glühwein ausgeschenkt. Mit Verzögerung begann die Partie am Gramkowweg. Zuvor hatte es noch eine Schweigeminute für das kürzlich verstorbene Ehrenmitglied Hans Otto Henke gegeben. Dass es später los ging, schien die Akteure auf dem Feld aber nicht zu stören. Schon nach zwei Minuten kochten die Gemüter hoch. Cordi-Keeper Frederic Böse legte Jonas Buck vor dem Strafraum. Der Curslack-Angreifer hätte nur noch ins Tor einschieben müssen. „Eine klare rote Karte“, ärgerte sich SVCN-Trainer Matthias Wulff. Schiedsrichter Alexander Teuscher ließ die rote Karte aber stecken, gab Böse lediglich gelb. Cordi-Coach Frank Pieper war mit der Entscheidung einverstanden: „Meiner Meinung nach kommt Freddy definitiv zu spät, doch um ihn herum sind mindestens auch schon drei Spieler gewesen.“ Glück für die Gäste, die zu Beginn ziemlich unter Beschuss standen. Jonas Buck und Jan Bannasch verpassten, die frühe Führung für die Hausherren zu erzielen. Concordia zeigte sich stattdessen effizient. Die erste Torannäherung durch Ricardo Balzis wehrte SVCN-Torwart Gianluca Babuschkin noch ab. Aus der fälligen Ecke sollte aber die Gäste-Führung resultieren. Maurizio D’urso schlug den Ball Richtung hinteres Strafraumeck, von wo aus Benjamin Bambur komplett blank per Volley einnetzte (8.). Ein sehenswerter Treffer des Cordi-Mittelstürmers.

Danach war es dann aber vorbei mit Spektakel-Fußball. Die Partie wurde immer zerfahrender. Curslack war gewillt, den Ausgleich zu erzielen, verlor den Ball aber spätestens vor dem Strafraum der Gäste. Sinnbildlich für das unglückliche Spiel der Hausherren: In einer aussichtsreichen Situation wollte Hamed Mokhlis auf Timo Lenz durchstecken, spitzelte seinem Mitspieler den Ball aber in die Hacken. Die Gäste verwalteten die Führung clever, brachten das 0.1 in die Halbzeitpause. Auch in Hälfte zwei rannte Curslack weiter an – und kam auch zu konkreteren Chancen. „Mit der ersten Hälfte war ich sehr zufrieden. In der Halbzeit kam es mir vor, als hätte ich die elf Mann aus- und elf neue eingewechselt. Wir haben die Partie komplett schleifen lassen“, sagte Pieper zum Leistungsabfall seiner Mannschaft. Nach einer Freistoßflanke von Florian Rogge köpfte Lenz Richtung Tor, doch Böse war rechtzeitig unten und parierte. Curslack machte das Spiel, Cordi hatte nur wenig Aktionen. Wie zum Beispiel, als der eingewechselte Christian Rohweder Richtung Tor köpfte. Der Ball wurde noch entscheidend abgefälscht. Curslack-Torwart Gianluca Babuschkin reagierte aber überragend und fischte das Spielgerät noch aus dem Eck. Auch sein Verdienst, dass Curslack-Neuengamme kurz darauf tatsächlich noch zum verdienten Ausgleich kommen sollte.

Eine Flanke von Linksaußen köpfte Lenz auf das Cordi-Gehäuse. Das Spielgerät prallte erst gegen die Lattenunterkante, dann hinter die Torlinie (70.). Mike Beldzik staubte sicherheitshalber nochmal ab, doch Schiedsrichter Teuschert sah das Leder bereits nach Lenz‘ Kopfball im Tor. Curslack blieb weiterhin die aktivere Mannschaft. Ein Rogge-Freistoß rutschte tückisch durch den Strafraum und streifte am linken Torpfosten vorbei. Kurz darauf war Jan Bannasch nach einer Ecke völlig frei, doch köpfte den Ball über das Tor. Die größte Chance auf den Siegtreffer hatte aber Till Witmütz. Sein strammer Schuss aus rund zwanzig Metern klatschte an den rechten Pfosten. Torwart Böse hätte da nichts mehr ausrichten können. „Das waren die paar Zentimeter, die uns heute in der zweiten Halbzeit gefehlt haben“, beurteilte Wulff den Aluminiumtreffer. Ein alles in allem glücklicher Punkt für Concordia gegen engagierte Hausherren. So berief sich Frank Pieper letztlich auf das alte Trainer-Sprichwort: „Auswärts ist ein Punkt immer gut.“

Foto (Archivbild): KBS-Picture

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Redakteur: Johannes studiert in Hamburg Sportjournalismus. Seit Frühjahr 2018 ist er bei Amateur Fussball Hamburg an Bord. Nebenbei schreibt er in Schleswig-Holstein und begleitet dort den SV Eichede und seinen Klub, den TSV Trittau.