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Regionalliga Nord

Exklusiv: NFV-Entscheidung zu Geisterspielen

Niklas Heiden

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Archivbild: KBS-Picture

In den deutschen Profi-Ligen finden bereits Partien ohne Publikum, sogenannte Geisterspiele, statt. Der Deutsche Fußball-Bund hat in der 3. Liga gleich zwei Spieltage offiziell abgesagt und verlegt. Und in der Regionalliga Nord? Nach AFH-Infos stehen auch dort Spiele auf der Kippe!

Die ersten Geisterspiele im deutschen Fußball sind Realität. Zahlreiche Spiele in den Profi-Ligen finden bereits unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Teams in der Regionalliga Nord, allen voran die Zuschauermagneten wie der VfB Lübeck, hängen aktuell noch in der Luft. Bisher gab es keine offizielle Meldung des Norddeutschen Fußball-Verbandes, wie mit der seitens der Behörden festgelegten „1000-Zuschauer-Grenze“ verfahren werden soll. Wie AFH nun exklusiv erfuhr, wird es aber keine generellen Spielabsagen seitens des Verbandes geben. Eine entsprechende Mitteilung soll am Donnerstag bei den Vereinen offiziell eintreffen. Die Entscheidung, wie der Verband im Coronavirus-Fall verfahren will, erfolgte erst am Mittwochabend. Aber: Die Spiele der Regionalliga Nord stehen dennoch auf der Kippe! Nach AFH-Informationen wird, sobald bei einem Spiel ein entsprechender Fan-Ansturm zu erwarten ist, den Vereinen freigestellt, ob diese das Spiel ohne Mehrkosten verlegen wollen, oder es unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden soll. Damit würde es in der Begegnung dann zu einem Geisterspiel kommen. Zudem ist es nach AFH-Infos ausgeschlossen, dass eine Obergrenze für Zuschauer eingeführt wird. Etwaige Überlegungen, nur 999 Fans in das Stadion zu lassen, werden vom NFV abgelehnt werden.

Nur etwaige Anweisungen der Ämter könnten noch einmal für eine Änderung sorgen. Anders verhält es sich bei Spielen in Hamburger Amateurfußball. Wie der Hamburger Fußball-Verband (HFV) bekannt gab, wird der Spielbetrieb trotz der aktuellen Entwicklungen erst einmal nicht ausgesetzt. Das bestätigte uns auch der HFV-Spielausschussvorsitzende Joachim Dipner auf Anfrage. Allerdings betonte Dipner auch, dass sich dieser Zustand noch verändern könne. Tiefgreifendere Einschränkungen hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) im Bereich der 3. Liga bereits unternommen. Dort wurden der 28. und 29. Spieltag aufgrund der hohen Coronavirus-Verbreitungsgefahr bereits abgesagt. Ob dann der 30. Spieltag stattfinden kann, soll in der kommenden Woche endgültig entschieden werden. Die Regelung in Hamburg, Großveranstaltungen abzusagen, gilt laut der Gesundheitsbehörde vorerst bis zum 30. April, so soll die Verbreitung besser eingedämmt werden. Danach soll eine neue Bewertung der Lage erfolgen.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.