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Amateurfußball

Gesetz abgeschwächt: Kinder können vorerst weiter trainieren

Niklas Heiden

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Kinder
Foto: IMAGO / HMB-Media

Das ursprünglich geplante Sport-Verbot für Kinder unter 14 Jahren wurde gekippt. Die neue Vorlage für das Infektionsschutzgesetzt sieht ein solches Vorgehen nicht mehr vor. Neue Regeln gelten aber trotzdem. Sowohl was die Gruppengröße angeht als auch für die vielen Übungsleiter.

Erst folgte der Aufschrei, nun die Rolle rückwärts! Die Bundesregierung hat die Vorlage für das neue Infektionsschutzgesetz abgeändert. Zuvor war geplant, dass Kinder bis 14 Jahre auch von den Maßnahmen betroffen sein sollen, die aktuell für die „Größeren“ gelten. Seit November vergangenen Jahres befindet sich der Sport im Lockdown, getrieben von der Corona-Pandemie. Die Befürchtung, dass auch Kinder nun nicht mehr kicken dürfen, wurden nun aber beendet – wenn auch in anderer Form als bisher geplant. So sollen laut dem neuen Vorlag Kinder bis 14 Jahre maximal mit fünf Kindern zusammen kontaktlosen Sport treiben dürfen. Das geht aus dem Änderungsantrag der Koalition hervor, den der federführende Gesundheits- sowie der Sportausschuss des Bundestages an diesem Montag in Berlin beraten haben. Allerdings müssen Trainer einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest vorweisen. „Wir haben verantwortungsvoll das Beste für den Sport erreicht“, sagte der SPD-Abgeordnete Mahmut Özdemir, „und einige Lockerungen für den Lebensalltag, insbesondere den Sport, durchgesetzt.“ Sein Kollege Eberhard Gienger von der CDU befand: „Wir würden gern ohne ein solches Gesetz auskommen, aber das Virus zwingt uns dazu.“ Die neuen Beschlüsse sollen gelten, bis die Inzidenz drei Tage lang unter 100 liegt. In Hamburg lag diesen Montag bei 136,6 pro 100.000 Einwohner.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.