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Amateurfußball

„Gespräche laufen“: Berlin will Pokal unter Regio-Klubs beenden

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Berlin; Pokal
Foto: IMAGO / Nordphoto

Der Berliner Fußball-Verband hat sich einen Plan überlegt, wie die aktuell vor dem Aus stehende Pokal-Saison doch noch regulär beendet werden kann. Nur die fünf Regionalligisten aus Berlin sollen den Pokal untereinander ausspielen. Alle anderen Vereine haben schon dafür gestimmt.

Während der Hamburger Fußball-Verband noch rätselt, wie der Landespokal beendet werden soll, hat der Berliner Fußball-Verband den ersten Schritt hin zu einem Pokalfinale gemacht. Das geht aus einer Mitteilung des BFV hervor. Da alle Vereine unterhalb der Regionalliga keine Aussicht auf eine Spielgenehmigung durch den Berliner Senat hätten, will der BFV die Pokal-Saison nun unter den fünf Regionalligisten Berliner Athletik Klub 07, BFC Dynamo, FC Viktoria 1889 Berlin, Tennis Borussia Berlin und VSG Altglienicke beenden. Entsprechende Gespräche seitens des Verbandes mit den Senat sollen bereits laufen. „Unter dem Vorbehalt, dass der Berliner Senat den obigen Mannschaften eine Sondergenehmigung im Sinne der Regelung zu Berufssportler:innen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erteilt, wird der AOK-Landespokal in Form eines Viertelfinals, zwei Halbfinals und des Endspiels im Rahmen des Finaltags der Amateure zu Ende gespielt“, heißt es in der Mitteilung. So soll das Viertelfinale am 15. Mai gespielt werden, dass Halbfinale dann am 22. Mai.

Berlin-Klubs haben zugestimmt – Finale soll im Mai stattfinden

Der Finaltag der Amateure soll dann wie geplant am 29. Mai stattfinden. Die sich noch im Wettbewerb verbleibenden Vereine haben der BFV-Lösung bereits zugestimmt. „Teil des Vorschlags ist auch, dass die finanziellen Rahmenbedingungen aus den Durchführungsbestimmungen zugunsten der Mannschaften unterhalb der Regionalliga geändert und diese in angemessener Höhe entschädigt werden. Auch dieses wurde mehrheitlich von den Vereinen beschlossen. Eine entsprechende rechtliche Regelung wird über den Beirat des BFV herbeigeführt“, so der Berlin-Verband. “ In den Gesprächen mit den beteiligten Vereinen waren wir schnell einer Meinung, dass ein Berliner Vertreter für den DFB-Pokal 2021/22 benannt und die Teilnahme am Finaltag der Amateure ermöglicht werden soll. Auf dieser Grundlage haben wir verschiedene Lösungen zur sportlich fairen Beendigung des AOK-Landespokals diskutiert und sind übereingekommen, dass unter den behördlichen Verfügungen derzeit nur eine sportliche Beendigung mit den Regionalligisten realistisch erscheint“, bedankte sich Joachim Gaertner bei den Klubs. Ob der Plan aus Berlin auch für Hamburg umsetzbar sein könnte, wird erst die Zukunft zeigen.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.