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Oberliga Hamburg

Haimerl: „BU hat keine 100.000 Euro auf dem Sparbuch“

Niklas Heiden

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Foto: KBS-Picture

Beim HSV Barmbek-Uhlenhorst kehrt auch nach der Freistellung von Marco Stier keine Ruhe ein. Zuletzt beklagte ein BU-Fan über mangelnde Transparenz im Verein. Neu-Trainer Jan Haimerl machte seinem Ärger über die aktuelle Stier-Diskussion und die BU-Berichterstattung nun Luft.

Erst der öffentliche Streit zwischen Marco Stier und dem BU-Vorstand, dann Schuldzuweisungen auf beiden Seiten und zu allem Überfluss mischte sich auch noch ein Teil der aktiven Fans ein: Beim HSV Barmbek-Uhlenhorst war die letzten Wochen, jedenfalls was die öffentliche Wahrnehmung angeht, viel los. In der Talkshow „Kalles Halbzeit im VERLIES“ am Montagabend stärkte nun Stier-Nachfolger Jan Haimerl dem Vorstand öffentlich den Rücken. „Man sucht einen Dummen, der einen Verein führt und wenn sie dann da sind, dann wird immer nur gemeckert“, spielte Haimerl auf die öffentlichen Proteste eines Teils der eigenen Fans an und ergänzte: „Ich kenne den Vorstand nun auch zehn Jahre. Da ist alles, was ich beurteilen kann, immer sauber und fair abgelaufen.“ Vor allem die nicht endende Diskussion über seinen Vorgänger Marco Stier, der mit Haimerl zusammen beruflich aktiv ist, nervt den angehenden Oberliga-Trainer. „Natürlich werde ich immer zur Personalie Marco Stier gefragt, aber das geht mir auf den Senkel, weil es meine Leistung bei der zweiten Mannschaft schmälert, da es nur um das eine Thema geht“, machte Haimerl deutlich und bezog auch in der Frage, ob eine Regionalliga-Meldung für BU sinnvoll gewesen wäre, ganz klar Stellung. „Jeder, der eins plus eins zusammenzählen kann weiß, dass BU im Schnitt so 500 bis 600 Zuschauer hat. Natürlich trifft die Corona-Krise deshalb auch einen Verein wie BU“, so der gebürtige Hildesheimer, der ergänzte: „Und nur weil ein Stadion da steht heißt das nicht, dass der Verein 100.000 Euro auf dem Sparbuch liegen hat. Solche Zeiten gab es nie bei BU und die wird es in der Zukunft auch nicht geben.“ Ebenfalls kritisierte der 37-Jährige die Berichterstattung über BU. „Grundsätzlich ist es aber nachvollziehbar, wenn ein Fan etwas in der Presse liest und sich dann Gedanken macht. Da ist aber immer die Frage, ob das dort auch immer alles so dargestellt wird, wie es ist“, stellte Haimerl klar und richtete abschließend folgenden Appell an die Zuschauer: „Mir ist immer nur wichtig, dass wenn irgendwelche Berichte in der Presse erscheinen, dass man beide Seiten dazu befragt, bevor ein Artikel online geht, wo dann 56 Kommentare drunter stehen. Da erlauben sich Leute ein Urteil, die nie mit mir gesprochen, nie ein Bier getrunken oder eine Wurst mit mir gegessen haben.“

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.