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Oberliga Hamburg

Hamm bezahlt Curslack-Punkt mit drei Verletzten

Niklas Heiden

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Foto: Heiden

Hamm United kann mit dem Start in die neue Oberliga-Saison durchaus zufrieden sein. Aus zwei Spielen holten die „Geächteten“ vier Punkte. Am kommenden Wochenende, beim Heimspiel gegen Niendorf, muss Trainer Sidnei Marschall allerdings auf mindestens drei Leute verzichten.

Vier Punkte nach zwei Spielen und Platz vier in der Tabelle: Der Auftakt von Hamm United in die neue Oberliga-Saison darf durchaus als positiv eingeordnet werden. Allerdings mussten die „Geächteten“ den Punkt am vergangenen Wochenende gegen den SV Curslack-Neuengamme teuer bezahlen. „Das Spiel am Samstag war sehr teuer für uns“, sagte auch HUFC-Trainer Sidnei Marschall am Dienstag im AFH-Gespräch. Denn: Gleich drei Spieler verletzten sich beim 2:2-Remis, fallen mehr oder weniger länger aus. Bereits während des Spiels hatte es Demian Wicke getroffen, der nach einem Zweikampf mit Sebastian Spiewak eine Platzwunde davontrug. Noch in der Pause wurde Wicke mit dem Krankenwagen abgeholt, die Wunde musste genäht werden. „Ihm geht es ganz gut. Er wurde direkt am Samstag genäht und muss die ganze Woche pausieren. Nächste Woche kann er dann wohl wieder ins Training einsteigen“, berichtet Marschall. Ausfallen für das kommende Wochenende wird wohl auch Bazier Sharifi, dessen Ferse wohl angeschwollen ist. Die Dauer der Verletzung ist allerdings noch unklar. Anders sieht es bei Matthias Cholevas aus, der Hamm länger fehlen wird. Cholevas zog sich eine Bänderdehnung im Sprunggelenk zu, fällt vier bis sechs Wochen aus. Eine Folge des frühen Oberliga-Saisonstarts ohne große Vorbereitung?

Andere Trainer warnten – Marschall: „Will nicht heulen“

Bereits in den vergangenen Wochen hatten immer mehr Trainer aus der Ober- und Regionalliga gewarnt, dass das Verletzungsrisiko durch die kurze Vorbereitung deutlich erhöht wäre. Auch Paloma-Coach Steffen Harms merkte das nach dem Heimspiel gegen den Bramfelder SV an. Ähnlich argumentiert nun auch Marschall: „Man kann über dieses Thema drei Stunden diskutieren.  Ich bin kein Mediziner, aber wenn man sechs bis sieben Monate nichts macht, dann kann der Körper das nicht so mitmachen. Das ist nur logisch. Für uns Trainer ist es sehr schwer zu koordinieren. Aber die Situation haben alle. Das war am Samstag ein bisschen Pech“, ordnete der 40-Jährige ein und machte deutlich: „Ich will aber nicht meckern, oder heulen.“ Ein ähnliches Schicksal was die Verletzten angeht treibt auch den FC Eintracht Norderstedt um. Coach Jens Martens muss seit Wochen auf Verletzte Spieler verzichten, die noch aus der Fortführung des Lotto-Pokals resultieren. Eine echte Mamutaufgabe, für alle Vereine und deren Trainer.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.