Sonntag, 20. Oktober 2019
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Henning klagt an: „Es ist ein Mentalitätsproblem!“

Beim Aufsteiger Bramfelder SV hängt der Haussegen schief. Mit nur fünf mageren Zählern auf dem Konto ist der Aufsteiger das Schlusslicht der Oberliga-Tabelle. Nach der Heimpleite gegen den TuS Osdorf platzte BSV-Trainer Carsten Henning der Kragen. Er klagte die Mentalität einiger Spieler an.

Die Lage beim Bramfelder SV sieht alles andere als rosig aus: Platz 18, nur fünf Punkte auf dem Konto und drei Punkte Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz. Vor allem die verlorenen Spiele gegen die direkten Konkurrenten schmerzen die BSV-Übungsleiter Carsten Henning und Mirko Schulz. Nach dem verlorenen Heimspiel gegen den TuS Osdorf platzte Trainer Carsten Henning die Hutschnur. Auch, weil Bramfeld während der Saison die Spieler weglaufen. „Einige Spieler, die wir geholt haben, haben vielleicht etwas anderes erwartet oder sind mit der Konkurrenz nicht gut klar gekommen. Im Endeffekt sitzen wir alle im gleichen Boot und müssen alle zusammen das Wasser daraus schöpfen“, so Henning, der anfügt: „Die Spieler müssen sich den Arsch aufreißen und uns zeigen, dass sie spielen wollen. In Hamburg ist es immer ein einfacher Weg, schnell den Verein zu wechseln. Die Spieler gehen den Weg des geringsten Widerstandes. Sie können sich nicht den Arsch aufreißen. Das ist ein Mentalitätsproblem. Man wünscht sich als Trainer, dass die sich mal zusammenbeißen und auch für etwas kämpfen.“ Die Geschichte könnte sich im Winter wiederholen. Einige BSV-Kicker beschäftigen nach AFH-Informationen bereits mit einem Wechsel. Bleibt zu hoffen, das der Aufsteiger sportlich und im ganzen Umfeld noch die Kurve bekommt.

Foto: Heiden

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Über Niklas Heiden

Niklas Heiden
Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 20-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.