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Regionalliga Nord

In die 3. Liga: Hrubesch will HSV II zum Aufstieg führen

Niklas Heiden

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Foto: KBS-Picture

Kurz vor Weihnachten hat Horst Hrubesch seinen Vertrag als Nachwuchs-Direktor beim HSV offiziell verlängert. Nun arbeitet der 69-Jährige weiter daran, den Nachwuchs der Rothosen noch besser aufzustellen. Dabei könnte ein Aufstieg in die 3. Liga wohl eine zentrale Rolle zu spielen.

Erst kürzlich hat Horst Hrubesch seinen Vertrag beim HSV vorzeitig verlängert, nun will der 69-Jährige offenbar die nächsten Erfolge im Nachwuchs der Rothosen anschieben. Das geht jedenfalls aus einem Interview hervor, was der Nachwuchs-Direktor „dfb.de“ gab. Darin sprach Hrubesch nämlich über seine bisherige Zeit beim HSV und seine Ziele mit dem einstigen Dino. „Es war keine Herzensangelegenheit in der klassischen Form, sondern vielmehr eine Aufgabe, die mich magisch angezogen hat. Wir haben hier in Hamburg mit dem Campus, der Geschäftsführung und dem Cheftrainer Daniel Thioune, der seine ersten Schritte als Trainer selbst im Nachwuchs gemacht hat, ideale Voraussetzungen“, meint Hrubesch, der ganz klar davon überzeugt zu sein scheint, dass die U21 des HSV langfristig gesehen aufsteigen soll. „Beim Übergang vom Nachwuchs zu den Profis ist in diesem Verein über die Jahre einiges schiefgelaufen. Man hat hier Top-Spieler gehabt – von Änis Ben-Hatira über Eric Maxim Choupo-Moting bis hin zu Jonathan Tah. Aber es ist nicht gelungen, diese Spieler an den Verein zu binden. Das ist nun anders. Wir möchten dem eigenen Nachwuchs die Möglichkeit bieten, hier lange zu spielen. Vielleicht wäre es auch interessant, die zweite Mannschaft langfristig in die 3. Liga zu bringen und dadurch einen noch besseren Übergang zu haben“, so der 69-Jährige. Ein Verein, der diesen Weg bereits gegangen ist, ist der FC Bayern München. Mit seiner zweiten Mannschaft wurde der Rekordmeister sogar schon Drittliga-Meister im vergangenen Jahr. „Das sollte das Ziel sein. Das Beispiel FC Bayern München zeigt, dass es ein großer Vorteil sein kann, wenn man auch mit der Zweiten Mannschaft unter Profibedingungen spielt. Der Schritt zur Ersten Mannschaft ist dann nicht mehr so groß“, so Hrubesch, der zudem deutlich ergänzt:

Hrubesch hält U21-Mannschaft wichtig für die „Spätstarter“

„Wenn ich Nachwuchsarbeit betreibe, muss ich den Weg zu Ende führen. Für mich macht es keinen Sinn, mit der U19 den Weg zu beenden. Dann bleiben nur noch die drei Optionen: dass der Spieler bereits mit 18 Jahren den Sprung zu den Profis schafft, dass man den Spieler verleiht oder dass der Spieler den Verein verlässt. Viele Talente brauchen etwas mehr Zeit. Es gibt auch Spätstarter.“ Mit Jonas Boldt, der einst in Leverkusen die zweite Mannschaft vom Spielbetrieb abmeldete, könnte Hrubesch dort sogar einen Kritiker in den eigenen Reihen haben. Doch auch Boldt sprach im vergangenen Sommer von einem Fortbestehen der U21. Vielleicht dann ja auch bald in einer Spielklasse höher als der Regionalliga Nord.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.