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Oberliga Hamburg

Jansen zufrieden: „Die Entscheidung war richtig“

Niklas Heiden

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Archivbild: KBS-Picture

361 Einsätze in seiner Karriere – von der Bundesliga bis zur Oberliga Hamburg: Marcell Jansen kickt inzwischen seit zwei Jahren für den Hamburger SV III. Nun wagte der 34-Jährige erstmals einen Rückblick darauf, ob sich seine Entscheidung wieder anzufangen gelohnt hat, oder nicht.

Seit knapp zwei Jahren sind sie wieder vereint: Marcell Jansen und der Fußball. Nachdem der ehemalige Nationalspieler bereits mit 29 Jahren seine aktive Karriere beendete, schnürt der jetzige HSV-Präsident inzwischen die Fußballschuhe für die „Dritte“ der Rothosen. Nun sprach der 34-Jährige erstmals über die Zeit, ohne Fußball. „Nach fast fünf Jahren kann ich sagen: Es war die absolut und zu 100 Prozent richtige Entscheidung – ohne ein aber. Es gab aber mal ein aber und zwar in den ersten zweieinhalb Jahren, als ich keinen Fußball mehr gespielt habe“, gestand Jansen am Montag und fügte an: Abends unter Flutlicht mit der HSV-Raute auf der Brust in Norderstedt zu spielen, das ist einfach geil. Wenn man sieht, wie groß die Tradition in Hamburg in Sachen Amateurfußball ist, wenn man zu Auswärtsspielen auf die Dörfer fährt, das macht einfach riesen Bock. Das ist der Grund, warum wir alle angefangen haben mit dem Fußball.“ Der Unterschied zwischen Amateurfußball und Bundesliga ist für den Ex-Profi dabei nicht so groß. „Wir sind mit dem Hamburger SV III zunächst abgestiegen. Da war es schon so, dass ich das am Wochenende auch mitgenommen habe und mich darüber geärgert habe, dass ich das Ding dann nicht reingemacht oder einen Elfmeter verschossen habe. Auch das ist ein Druck, den man mit nach Hause und mit ins Bett nimmt“, stellt Jansen klar, auch wenn „weniger Arbeitsplätze“ dran hängen würden.

„Das Gefühl ist das gleiche, wie in der Bundesliga“

„Das Gefühl ist das gleiche, da zu sitzen mit den Jungs und das Training zu reflektieren. Das ist das, was den Fußball ausmacht. In dem Moment, wo die Kugel rollt, ob du jetzt in Tornesch, Sasel, zu Hause bei uns in Norderstedt oder wo auch immer spielst: Du denkst vom Gefühl her, du spielst Bundesliga“, findet der 34-Jährige, für den der Oberliga-Auftakt am kommenden Freitag beim TuS Osdorf (19.30 Uhr) allerdings zu früh kommen könnte. „Ich war am Anfang voll dabei, wurde dann aber in der Vorbereitung zurückgeworfen und habe starke Probleme mit der Wade gehabt. Das war dann doch etwas schlimmer. Aber zum Glück nicht so schlimm, dass ich wochenlang ausgefallen bin. Allerdings musste ich eine Pause einlegen“, so Jansen, der die Chancen von seinem alten und neuen Mitspieler Piotr Trochowski „deutlich höher“ einschätzt. Der HSV-Präsident abschließend: „Ich versuche Mittwoch und Donnerstag voll zu trainieren. Ob ich spielen darf muss aber der Trainer entscheiden. Ich bin da total entspannt.“

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 20-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.