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LOTTO-Pokal

Keine Pokal-Überraschung: EN zu abgezockt für Paloma

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Paloma, Pokal, Norderstedt
Foto: Heiden

Keine Überraschung im Nachholspiel des Lotto-Pokals! Beim Oberligisten USC Paloma zeigte der FC Eintracht Norderstedt eine souveräne Leistung, besiegte die „Tauben“ deutlich mit 3:0. Norderstedts Pokal-Lebensversicherung Jan Lüneburg steuerte zum Sieg einen Doppelpack bei.

Keine Pokal-Überraschung an der Brucknerstraße! Der FC Eintracht Norderstedt gab sich gegen den USC Paloma keine Blöße und zog verdient in die nächste Runde des Hamburger Lotto-Pokals ein. Bereits nach zwölf Minuten gingen die Garstedter in Führung. Nachdem Rico Bork die Seite gut wechselte, landet die Murmel bei Jonas Bahounek, der den Ball dann wiederum an den Sechzehner brachte. Evas Nyarko stand gut und vollstreckte ins lange Eck (12.). Die frühe Führung für den Regionalligisten. Und nur vier Zeigerumdrehungen später hätte die Eintracht bereits nachlegen können, wenn nicht sogar müssen. Jonas Behounek kam diesmal selbst aus spitzem Winkel zum Abschluss und zwang Paloma-Keeper Jannis Waldmann zu einer Glanzparade (16.). Anders als die TuS Dassendorf, die sich wenige Tage zuvor an selber Stelle gegen die „Tauben“ sehr schwergetan hatte, wirkte Norderstedt gut vorbereitet auf das Spiel der Nitsch-Elf. Symptomatisch dafür war ein schneller Konter der Hausherren, bei dem Dane Kummerfeld am Ende locker den schnellen Soleiman Kazizada ablaufen konnte. Die beste Chance im ersten Durchgang vergab für die Gastgeber übrigens Moritz Niemann, der nach etwas mehr als zwanzig Minuten den Ball aus 16 Metern per Freistoß über die Querlatte setzte (24.). Zwar kam Paloma mit zunehmender Spielzeit immer besser rein, dennoch blieb EN sehr souverän in den Aktionen.

Jan Lüneburg

Jan Lüneburg (li.), Norderstedts Lebensversicherung im Pokal, schnürte gegen den USC Paloma einen Doppelpack. Foto: Heiden

Lüneburg legt nach und schnürt spät seinen Doppelpack

Und so war das 2:0 noch vor dem Pausentee die logische Schlussfolgerung. Von links flankte Dane Kummerfeld aus dem Halbfeld, im Strafraum schraubte sich Jan Lüneburg in die Luft und aus kurzer Distanz nickte der EN-Stürmer zum 2:0 ein (37.). Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Paloma blieb zwar weiter sehr bemüht, konnte gegen die abgezockte EN-Defensive sich selbst aber wenig echte Torchancen herausspielen. Nach etwas mehr als einer Stunde ließ der Regionalligist dann die Chance auf die Entscheidung liegen. Nachdem Rakocevic den Ball lang rausschlug segelten sowohl Lüneburg, als auch Niemann am Ball vorbei und machten so den Weg für Elias Saad frei, der 16 Meter vor dem Kasten dann aber zu zentral abschloss, um Waldmann wirklich in Schwierigkeiten zu bringen (66.). Gerade in der Schlussphase warfen die „Tauben“ dann aber doch noch einmal alles nach vorne und hatten sogar die Chance auf den Anschlusstreffer. Der Ball landete nach einem schlechten Abschlag direkt vor den Füßen von Niemann, der einfach abzog – Rakocevic musste sich ganz lang machen (69.). Doch statt der Aufholjagd machte die Eintracht fünf Minuten vor Ultimo dann endgültig alles klar. Dylan Williams wurde im Strafraum bedient, sah dann den noch besser postierten Jan Lüneburg und legte den Ball nochmal quer. Waldmann war bereits geschlagen, Jan Lüneburg musste nur noch einschieben (85.).

Dylan Williams, hier im Zweikampf mit Moritz Niemann, bereitete das dritte Tor uneigennützig vor. Foto: Heiden

Smith scherzt nach Abpfiff – Nitsch „brutal stolz“ auf sein Team

„Es war das erwartet schwere Spiel. Paloma hat uns einiges entgegengesetzt“, lobte EN-Trainer Olufemi Smith, der seine aktivere Karriere bei den „Tauben“ beendete nach Spielende zuerst seine ehemaligen Kollegen und fügte dann an: „Aber am Ende des Tages ist es ein – auch in der Höhe – verdienter Sieg. Wir haben das heute defensiv sehr ordentlich verteidigt, Paloma hatte im gesamten Spiel nur drei Torschüsse. Unsere Tore waren toll herausgespielt, das hatte ein sehr gutes Niveau. Beide Mannschaften haben fußballerische Lösungen gesucht. Wir sind froh, die nächste Runde erreicht zu haben.“ Vor allem unter der Prämisse, dass die Eintracht in den ersten beiden Runden bereits einen Oberligisten als Los bekam, fügte Smit scherzend an: „Mal gucken, welchen Oberligisten wir jetzt zugelost bekommen.“ Trotz der Niederlage lobte USC-Trainer Marius Nitsch seine Mannen. „Nach Dassendorf war das heute der zweite Topgegner binnen weniger Tage. Ich bin brutal stolz auf unsere Leistung und wie wir uns hier verkauft haben. Das frühe Tor war natürlich ärgerlich, das hat Norderstedt in die Karten gespielt. Da haben wir es dem Gegner mit einem unnötigen Ballverlust zu einfach gemacht“, startete Nitsch in seine Analyse und fügte an: „Insgesamt hatte Norderstedt aber auch nicht besonders viele Chancen, so dass auch wir gut verteidigt haben. Positiv war, dass wir sehr viele Ballbesitzphasen hatten. Die Mannschaft entwickelt sich, wir müssen uns nicht klein machen. Die Art und Weise wie wir hier aufgetreten sind, da kann ich der Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen“, so der Paloma-Übungsleiter abschließend.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.