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Kolumne

Klookschieter: Wildes Cordi – Deutlicher Stier

Niklas Heiden

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Klookschieter
Foto: Heiden

Klookschieter, auf hochdeutsch Klugscheißer: In unserer Kolumne fasst unser Chefredakteur Niklas Heiden sein wichtigstes Thema der vergangenen letzten Woche zusammen. Heute im Blickpunkt: Die 1:10-Klatsche von Concordia und die deutlichen Aussagen von Marco Stier.

1:10. Und das in der Oberliga. Ich muss gestehen, dass ich so ein Ergebnis das letzte Mal beim SV Lurup und dem VfL Pinneberg gesehen habe. Aber das waren ja bekanntlich deutlich andere Vorraussetzungen. Dementsprechend war ich schon überrascht, dass Concordia so völlig böse verhauen wurde. Vicky hat natürlich eine bekannte starke Offensive, aber das hätte ich der Ebbers-Elf auch nicht so zugetraut. Viel wichtiger ist aber in diesem Zusammenhag die Frage, was am Bekkamp schief läuft. Schließlich stehen dort großenteils bekannte und gestandene Oberliga-Spieler auf dem Platz und keine halbe A-Jugend. Deshalb war für mich nach Abpfiff auch die Trainer-Frage alles andere als unberechtigt. Immerhin deutet bei so einer Klatsche immer etwas darauf hin, dass der Trainer das Team nicht mehr erreicht. Umso überraschter war ich, das dies nicht zur Debatte steht. Umso mehr ich darüber nachdenke finde ich das aber sympatisch. Ich wage allerdings deutlich zu bezweifeln, dass das Cordi in den kommenden Wochen weiterhilft. Denn nach dieser historischen Niederlage (Recherche-Glückwünsche bitte an Eilbek-Andi) kann man aus meiner Sicht nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Dementsprechend bin ich gespannt, was sich am Bekkamp tut. So oder so ist die Spielzeit aber verkorkst. Und das sollte man spätestens in der kommenden Sommer-Pause gnadenlos aufarbeiten. Auch, wenn es weh tun wird.

Pressekonferenzen bei der TuS Dassendorf sorgen ja regelmäßig für große Überraschungen, so auch am Sonnabend gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst. Obwohl sich grundsätzlich nicht über den Inhalt der Aussagen von Marco Stier überrascht war, war der Zeitpunkt für mich ungewöhnlich. Immerhin hat man gerade einmal fünf Punkte Rückstand zu Teutonia 05 und es sind noch 13 Spiele zu spielen. Da kann wirklich alles passieren. Und sportlich hat man sich an der Dieselstraße ja ordentlich gesteigert. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass ich Marco Stier verstehen kann – und zwar sehr gut. Ob BU oder er die Regionalliga verdient haben, dass kann sich jeder selbst beantworten. Am Ende der Saison wird die Tabelle nicht lügen. Und wenn BU dann vor T05 stehen sollte, dann haben sie es auch verdient. Ich meine viel mehr die klare Aussage, die Stier getätigt hat. Da gehört schon eine ordentliche Portion Mut dazu. Denn ich gehe davon aus, dass der BU-Vorstand sich nicht echt mit einer Regionalliga-Meldung beschäftigt hat. Das ließ Stier ja auch anklingen. Somit kann man durchaus den Hut für den Mut zur Konsequenz ziehen, wenn Stier sein Versprechen am Ende auch einlöst. Ob die Aussagen schlau waren, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Ich fand sie mutig. Und diesen Mut sollte man honorieren.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 20-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.