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LOTTO-Pokal

Mega-Auflagen! So läuft das Pokal-Halbfinale ab

Niklas Heiden

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Symbolbild: KBS-Picture

Das Pokal-Halbfinale am kommenden Wochenende wirft seine Schatten voraus. Im Gegensatz zu den Partien in Hamburg wurde der Auflagen-Katalog in Schleswig-Holstein noch einmal strenger ausgelegt. So werden nicht einmal 100 Fans die Spiele auf den Anlagen live verfolgen können.

Beschränkte Zuschaueranzahl, Abstandsregeln und das Tragen einer Maske bis zum festen Sitzplatz. Das Viertelfinale des Lotto-Pokals fand bereits unter dem Zeichen der weltweiten Corona-Pandemie statt. Das Gesundheitsamt in Hamburg hat zudem von den Vereinen ein Hygienekonzept eingefordert. So sollte bereits das die Hamburger Vereine nach eigenen Aussagen vor große Herausforderungen. Noch dicker kam es nun für das Pokal-Halbfinale, welches bei beiden Spielen in Schleswig-Holstein stattfindet. Das Gesundheitsamt in Bad Segeberg, welches für den FC Eintracht Norderstedt zuständig ist, hat nämlich noch einmal strengere Auflagen angeordnet. So darf der Verein maximal 150 Personen auf die Anlage lassen. Dazu zählen Spieler, Trainer, das Funktionsteam, die Schiedsrichter, die Medien, auch Vertreter des Verbandes, Gastronomie, Security und die Polizei. Auch Vertreter des Gesundheitsamtes sollen vor Ort sein. Aus diesem Grund konnte nur ein Bruchteil der Karten überhaupt an Zuschauer ausgegeben werden. Der AFC erhielt beispielsweise nur zehn Tickets. Der VIP-Raum im Edmund-Plambeck-Stadion wird zudem zum Aufenthaltsraum für die Schiedsrichter, die Spieler beider Teams müssen sich in verschiedenen Gebäuden umziehen. Jede Mannschaft soll dabei mindestens vier Kabinen erhalten. Vor dem Spiel sollen die Spieler auch keinen Kreis bilden, ein Mundschutz ist selbst bei der Seitenwahl Pflicht. Ähnlich streng sind die Auflagen für das zweite Pokal-Halbfinale in Bönningstedt.

Rugenbergen richtet separate Eingänge zum Spiel ein

Auch beim Spiel zwischen dem SV Rugenbergen und dem TSV Sasel dürfen nur 150 Personen auf die Anlage. Wir werden unterschiedliche Eingänge machen, damit die Spieler nicht mit den Zuschauern aufeinandertreffen. Wir sperren auch Teilbereiche, dass die Zuschauer getrennt sind von den Spielern“, kündigt Heiko Kühl vom SVR an und ergänzt: „Auch die Tribüne wird dementsprechend gekennzeichnet sein. Auch Desinfektionsspender und Masken werden vor Ort sein.“ Gleich drei Mal trafen sich die Verantwortlichen in den letzten Tagen, um nach ihrer Arbeit an den verschiedenen Konzepten zu feilen. „Es ist für den normalen Spielbetrieb ist das nicht umsetzbar“, macht Kühl deutlich. Insgesamt 70 Karten gingen beim SVR in den freien Verkauf, 15 Tickets erhielt dabei der TSV. Immerhin: Alle Fans die keine Karte ergattern konnten, können beide Begegnungen im Livestream verfolgen. Ein kleiner Trost…

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.