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Regionalliga Nord

Mega-Aufwand für T05 mit dem neuen Schutzkonzept

Niklas Heiden

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Symbolbild: KBS-Picture

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt auch in Hamburg immer weiter an. Aus diesem Grund erließ der Hamburger Senat eine neue Corona-Verordnung, die auch alle Fußballspiele mit Zuschauern betrifft. Teutonia 05 sprach nun mit AFH als erster Klub über die neuen Auflagen.

Seit Sonnabend gilt in Hamburg eine verschärfte Corona-Schutzverordnung. Einer der Vereine, der zuerst die neuen härteren Maßnahmen zu spüren bekam, ist Regionalligist Teutonia 05. Der Aufsteiger empfing am vergangenen Sonntag den FC Eintracht Norderstedt an der Hoheluft, verlor mit 1:2. Doch bereits vor dem Spiel gestaltete sich der Aufwand groß. „Wir mussten, anders als zuletzt, feste Sitzplätze vergeben. Dementsprechend standen die Leute bis 30 Minuten nach Anpfiff vorne und mussten warten“, berichtet T05-Organisator Deniz Ercin auf AFH-Anfrage. „Wir sind noch am Freitagabend, als die neue Verordnung raus kam, an die Hoheluft gefahren und haben einen neuen Stadionplan entworfen. Das hat mal eben zwei bis drei Stunden gedauert, weil alles gekennzeichnet werden musste“, fügte Ercin zudem an. Auch die Zahl der helfenden Hände musste deutlich erhöht werden, um die Möglichkeit zu haben, mit Zuschauern spielen zu können. „Wir mussten kurzfristig von acht auf 22 Helfer aufstocken. Das ist für einen kleinen Verein nicht eben zu organisieren“, so Ercin. Auch die obligatorische Pressekonferenz nach Abpfiff musste entfallen. Noch im Vorfeld soll es nach AFH-Informationen mit der Polizei zu Diskussionen über den Alkoholausschank gekommen sein. Am Ende durfte T05 doch Bier verkaufen.

Inzidenzwert steigt weiter an – Bald Spiele ohne Zuschauer?

Allerdings ist es gut möglich, dass der große Aufwand mit Stadionplan für Teutonia 05 in doppelter Hinsicht ein Minus-Geschäft war. Am vergangenen Montag übertrat Hamburg nämlich die magische Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Ab dann wollte der Hamburger Senat über weitreichendere Beschränkungen beraten, die auch den Fußball betreffen dürften. Möglich wären beispielweise Spiele ohne Fans, oder auch eine Unterbrechung der Liga. In beiden Fällen hätte T05 das neue Schutzkonzept nur für das Norderstedt-Heimspiel entworfen und könnte es wieder zurück in die Schublade legen. So oder so hofft man bei den Ottensern weiterhin mit Zuschauern spielen zu können. Die Chancen dazu sinken allerdings mit den nun deutlich steigenden Infektionszahlen von Tag zu Tag.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.