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Oberliga Hamburg

Pinneberg holt Derby-Dreier

Niklas Heiden

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Der VfL Pinneberg hat am Samstagnachmittag einen wichtigen Dreier gegen den Abstieg geholt. Gegen den SV Rugenbergen gelang der Truppe von Trainer Thorben Reibe ein 2:0-Derbysieg.

VfL-Spielertrainer Throben Reibe (m.) stand heute sogar selber auf dem Platz. Foto: Mundt

VfL-Spielertrainer Throben Reibe (m.) stand heute sogar selber auf dem Platz. Foto: Mundt

Die Partie an der Ellerbeker Straße begann zwar mit einem etwas frischer wirkenden VfL Pinneberg, allerdings brauchten beide Mannschaften am Samstagnachmittag lange, bis ein roter Faden im Spiel zu erkennen war. Die beste Chance der gesamten ersten Hälfte hatte Pinnebergs Steffen Maaß, der nach einem Richert-Freistoß das Leder, mit dem Kopf, zwar im oberen rechten Kreuzeck platzierte, SVR-Keeper Jannis Waldmann das Spielgerät aber noch vor dem Einschlag wieder herausfischte (32.). Die Gastgeber schienen wie abgemeldet, was nach der Pause auch prompt bestraft wurde: Luis Diaz Alvarez wurde schön von Sascha Richert in Szene gesetzt und der VfL-Kicker hatte keine Probleme mehr den Ball zur 1:0-Führung in den Maschen unterzubringen (52.). Vom Gegentreffer etwas wachgerüttelt kamen die Palapies-Schützlinge anschließend zu ihrer besten und einzigen Torchance in der gesamten Partie. Ein Freistoß von Jan Melich senkte sich für Norman Baese unangenehm Richtung Winkel, doch der VfL-Keeper entschärfte die Situation mit einer Flugeinlage (62.). Die Gäste drückten auf die Entscheidung – sieben Minuten vor Ultimo war die Partie entschieden. Sascha Richert brachte einen Eckball von der rechten Seite herein und der eingewechselte Henrik Boesten köpfte das Leder über die weiße Kreidelinie.

Jan Melich (r.) im Zweikampf mit Pinnebergs Alexander Brock. Foto: Mundt

Jan Melich (r.) im Zweikampf mit Pinnebergs Alexander Brock. Foto: Mundt

VfL-Coach Thorben Reibe, der selber für knapp sechzig Minuten auf dem Feld stand, war anschließend voll des Lobes für seine Mannen: „In den letzten drei Spielen haben wir ganz wenige Chancen zugelassen und auch dieses ganz frühe Pressen kommt uns mehr entgegen. Das war so geplant und ist auch aufgegangen. Das hat im Training gut geklappt und umso mehr freut es mich, dass es auch im Spiel geklappt hat“, so Reibe, der anfügt: „Ich bin stolz auf die Truppe, aber für die Tabelle sagt das gar nichts aus. Unten punkten aktuell alle, aber wir müssen unseren Job machen. Und wenn mir das machen, da bin ich mir sicher, werden wir auch den Klassenerhalt packen“, so der VfL-Coach. SVR-Zepterschwinger Ralf Palapies war nach der Niederlage dementsprechend bedient: „Ich bin jeder Niederlage enttäuscht. Ich heute von beiden Seiten kein gutes Oberligaspiel gesehen, wobei Pinneberg den Sieg mehr wollte als wir. Wir haben heute nicht die einhundert Prozent an den Tag gelegt und deshalb haben wir auch verdient verloren“, so der Coach, der anfügt: „Wir haben selbst auch Fußball gespielt. Und auch wir wissen, dass – wenn es um fast nichts mehr geht – man dann nicht bei der vollen Leistung ist. Trotzdem wollen wir in den letzten Spielen, die wir in der kommenden Zeit noch haben, dann wieder die einhundert Prozent an den Tag legen, damit wir die Saison auch vernüfig zu Ende bringen“, so Ralf Palapies abschließend.

Foto: Lars Mundt (Smart Art)

Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 20-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.