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Oberliga Hamburg

Pinneberg verpasst Vicky 3:1-Niederlage

Niklas Heiden

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Der VfL Pinneberg hat den SC Victoria Hamburg am Freitagabend mit 3:1 bezwungen. Damit verschafft sich die Reibe-Truppe etwas Luft im Tabellenkeller. Großen Anteil am Sieg der in Rot gekleideten Gäste hatte Sascha Richert, der dabei einen Doppelpack schnürte.

Gerade einmal sieben Minuten war die Partie am Lokstedter Steindamm alt, als Referee Jorrit Friedrich Eckstein-Staben dem VfL Pinneberg einen Freistoß im Mittelfeld zuspricht. Sascha Richert nahm sich der Sache an und zielte, aus 35 Metern, perfekt ins rechte untere Toreck – Traumtor! Und die gut in die Partie gestarteten Gastgeber hätten nur weitere fünf Zeigerumdrehungen später sogar die Führung ausbauen können, doch nach einer Jeske-Hereingabe haute Luis Diaz Alvarez das Leder völlig freistehend über den Querbalken (12.). Nach etwas mehr als zwanzig Minuten kamen die Gastgeber zum ersten Mal wirklich gefährlich vor den Kasten von VfL-Keeper Norman Baese: Len Aike Strömer steckte, an der Sechzehnerkante, perfekt durch zu Kevin Zschimmer, doch der 22-jährige rutschte beim Abschluss aus (22.). Zehn Minuten vor der Pause hatten die Blau-Gelben dann Glück, dass Referee Staben nach einem leichten Kontakt zwischen Zimmermann und Zschimmer auf dem Punkt zeigte und Marcel Rodrigues den, aufgrund der besseren Spielanteile, nicht unverdienten Ausgleich für die Victoria markierte (35.).

Die Gäste aus Pinneberg starteten wie die Feuerwehr in den zweiten Abschnitt: Sepher Nikroo verlor am eigenen Strafraum den Zweikampf gegen Tim Jeske, der anschließend Sascha Richert bediente. Der Pinneberger fackelte nicht lange und zog aus halblinker Position ab – haute das Leder zur Führung in die Maschen (51.). Auf der Gegenseite zielte Matthias Riebau etwas zu genau und ließ die große Chance zum Ausgleich liegen (57.). Tim Jese hätte die Partie zwei Minuten darauf entscheiden müssen, doch dem 27-jährigen versagten, nach Zuspiel von Luis Diaz Alvarez, die Nerven (59.). Zehn Minuten vor Ultimo gelang den Gästen dann das, was Jeske zuvor noch verwehrt blieb – der Torerfolg. Jan-Ove Edeling klärte das Leder vor die Füße von Christian Dirksen, der sich aus der Distanz ein Herz fasste und den Ball volle Kanne zur Entscheidung in die Maschen drosch (80.). Nach dem Schlusspfiff war der Jubel auf Seiten der Gäste dementsprechend groß, die damit die Niederlage in der Vorwoche gegen Süderelbe vergessen machten. VfL-Coach Reibe muss der Mannschaft nun einen Kasten spendieren, wie er uns erklärt:

„Ich hab gesagt, dass wenn wir ein Standarttor machen, ich der Mannschaft einen Kasten Bier ausgebe. Das das dann so ein Tor geworden ist, damit hatte ich allerdings nicht gerechnet“, kommentierte Reibe den schönen Freistoß von Sascha Richert. „Wir haben hier verdient gewonnen, weil wir auch einige große Chancen hatten. Gegen eine Mannschaft wie Vicky dann auch nur drei, vier bessere Chancen zuzulassen, spricht dann auch schon mal für uns“, so der VfL-Coach weiter, der wohl nicht auf den Platz zurückkehren wird: „Grundsätzlich wollte ich mir das mal zwei Spiele angucken und dann entscheiden. Aber wenn das so weiter geht wie jetzt, dann bin ich an der Seitenlinie auch ganz gut aufgehoben“, erklärte der 33-Jährige. Vicky-Coach Jasko Bajramovic haderte etwas mit den Gegentoren: „Das war da eindeutig zu einfach. Ob das erste oder das zweite Tor, dass muss man einfach besser verteidigen“, so der Vicky-Coach. „Wir haben viel probiert, aber es ist uns nicht viel gelungen, weil einige Attribute gefehlt haben. Der Start ist damit natürlich nicht gelungen und die Enttäuschung ist jetzt groß“, so der 35-Jährige abschließend.

Foto (Archivbild): Lars Mundt (Smart Art)

Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.