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Regionalliga Nord

T05-Kapitän Fazlic: „Wir wollen uns als Verein weiterentwickeln“

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Dino Fazlic
Foto: KBS-Picture

Nach vielen Monaten ohne Fußball kickte Teutonia 05 am vergangenen Wochenende erstmals wieder in einem Testspiel. Dabei fehlte Kapitän Dino Fazlic wegen einer Verletzung. AFH hat mit dem 29-Jährigen über sein Comeback, die neue Spielzeit und seine Verletzung gesprochen.

Platz zwei in der Tabelle direkt hinter dem SC Weiche Flensburg 08 und das im ersten Jahr Regionalliga: Teutonia 05 hat in der vergangenen Spielzeit, bis zum Abbruch, eine ordentliche Leistung abgeliefert. Für die T05-Verantwortlichen war die Meldung zur 3. Liga damit nur folgerichtig. Es ist der Weg, den die Ottenser auf Sicht gehen wollen. Spätestens in der kommenden Saison wird das Thema Profi-Fußball wieder an der Kreuzkirche präsent sein, weiß auch T05-Kapitän Dino Fazlic, der bereits seit 2018 beim Stadtteilverein spielt. „Die Spieler die wir geholt haben, haben alle ein hohes fußballerisches Gewicht. Wir als Verein wollen uns von Jahr weiterentwickeln und ich glaube das diese Spieler uns auch weiterhelfen werden. Wir wollen diese Saison nochmal besser abschneiden als letztes Jahr“, formuliert Fazlic die Ziele für die neue Saison bereits ganz klar. Viel Luft ist da nicht mehr nach oben bei den zuletzt starken Leistungen in der höchsten norddeutschen Spielklasse. „Wenn das mit einer Relegation oder einem Aufstieg endet, dann wäre das traumhaft. Aber wir versuchen uns von Jahr zu Jahr weiterzuentwickeln und das haben wir seitdem ich hier bin jedes Jahr geschafft. Nachhaltigkeit ist immer gut“, betont Fazlic, der um die kleinen Probleme weiß, mit denen T05 immer wieder zu kämpfen hat.

Fazlic zeigt Probleme von T05 als „kleiner Stadtteilverein“ auf

Immerhin trainieren die T05-Kicker an der heimischen Kreuzkirche auf einem kurzen Kunstrasen. Für einen Regionalligisten mit Ambitionen in den Profi-Fußball sicherlich nicht optimal. „Man darf nicht vergessen, dass wir es als Stadtteilverein sehr schwer haben“, betont auch Fazlic, der anfügt: „Wir haben nur einen Platz in einer guten Location in Hamburg, wo auch viele andere Menschen Sport machen wollen. Wenn man jetzt hoch will, dann muss man auch auf Rasen trainieren – auch über den Tag. Aber das Team um das Team macht das richtig stark und so wachsen wir auch immer weiter. Wichtig ist, dass wir die ganzen Steps auch bewusst machen von Jahr zu Jahr.“ Der 29-Jährige weiß, wovon er spricht. In der Jugend beim SV Werder Bremen ausgebildet kickte Fazlic schon in England für die U23 von Bolton, in der Schweiz bei GC Zürich, beim FC Fulham, in Kroatien bei NK Zadar oder auch beim VfB Oldenburg, die ebenfalls immer wieder vom Sprung in die 3. Liga träumen. Nun steht für T05 aber erst einmal die DFB-Pokal-Runde des Hamburger Fußball-Verbandes an. Dort treffen die Ottenser auf Norderstedt.

Fazlic hofft nach Verletzung auf Comeback vor EN-Pokalspiel

Ein Spiel, für das Fazlic sogar das Testspiel am vergangenen Wochenende beim 1. FC Phönix Lübeck sausen ließ. „Ich laufe seit knapp zehn Tagen etwas auf Sparflamme, weil ich mich im Training an der Hacke verletzt habe. Da war ein Bluterguss mit einer Prellung. Ich habe dann zu Ende trainiert, weil ich dachte die Saison geht zu Ende und dann kam der Pokal. Ich habe dann weiter trainiert und jetzt ist das eine Vorsichtsmaßnahme gewesen“, begründete Fazlic sein Fehlen auf dem Platz. Von der Bank aus fieberte der 29-Jährige allerdings mit und drückte seinen Teamkollegen im ersten Spiel nach vielen Monaten die Daumen. Gegen die Eintracht will der Ex-Profi dann zurück sein auf dem Platz. „Es ist der Plan, dass ich gegen Norderstedt wieder dabei bin. Vielleicht kann ich im nächsten Testspiel schon wieder mitmischen“, blickt Fazlic positiv in die Zukunft. Immerhin wollen die Hamburger vor dem Duell mit Norderstedt noch ein weiteres Testspiel bestreiten. Bevor es dann auch wieder so richtig ernst wird.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.