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Oberliga Hamburg

Von Appen sagt Adieu: „Kann nichts Geileres nach Vicky kommen“

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Nil von Appen
Foto: Christian Küch

41 Mal lief Nil von Appen mit dem Trikot des SC Victoria Hamburg auf. Damit ist nun Schluss! Der 32-Jährige verändert sich beruflich, zieht in den Westen und wird seine Buffer an den Nagel hängen. Am vergangenen Freitag absolvierte von Appen seine letzte Partie für die Blau-Gelben.

Es war sein großer Moment kurz vor dem Anpfiff am vergangenen Freitag: Nil von Appen wurde vom SC Victoria Hamburg vor dem Spiel gegen den TuS Osdorf offiziell verabschiedet. Denn: Der 32-Jährige kehrt dem Oberligisten und Hamburg den Rücken, zieht beruflich nach Köln. „Es steht erst seit drei, vier Wochen fest, dass ich Hamburg verlassen werde. Ich habe das direkt mit Ebbe und Martin besprochen und es der Mannschaft ein paar Tage später gesagt. Seitdem ist auch nichts nach außen gedrungen und ich wollte es nicht an die große Glocke hängen, weil wir nicht unbedingt die Beste Saisonphase haben“, begründete von Appen seine Entscheidung, die einige Amateurfußball-Beobachter überrascht haben dürfte. Immerhin befindet sich Vicky wie alle anderen Klubs aktuell mitten in der Saison. „Mir fällt der Abschied sehr schwer. Ich habe mich aber selber dahin gepushed, es positiv zu sehen und dass es solche Phasen im Leben gibt“, fügte von Appen an, der im Westen keine neue Herausforderung annehmen wird. „Ich werde nicht weiterspielen. Es kann nichts Geileres nach Vicky kommen. Ich hänge die Schuhe an den Nagel“, machte der 32-Jährige klar. Mit 41 Einsätzen im Vicky-Trikot, geschmälert durch die seit anderthalb Jahren andauernde Corona-Pandemie, und neun Treffern, sowie vier Vorlagen gehörte von Appen zum festen Stamm von Trainer Marius Ebbers, der traurig ergänzte: „Wir verlieren mit Nil nicht nur einen tollen Spieler, sondern auch einen absolut geilen Menschen. Die Lücke wird sich auch nicht einfach schließen lassen. Natürlich sind wir traurig, wünschen Nil aber natürlich weiterhin alles Gute.“

„Team hat Potenzial“: Von Appen glaubt an Vicky-Meisterrunde

Wenn von Appen auf seine Zeit an der Hoheluft zurückblickt, dann spürt man, dass der SCV für den 32-Jährigen etwas ganz Besonderes war. „Die Zeit bei Vicky war ein Segen, dass ich als ich zurück nach Hamburg gekommen bin, direkt hier anfangen durfte, Fußball zu spielen. Der erste Kontakt kam für Felix Schuhmann. Mit Jonny ging es damals los und was uns immer ausgemacht hat, war das Mannschaftsgefüge. Ich lasse auf die Jungs absolut nichts kommen, das sind alles gute Typen“, machte von Appen klar. Dementsprechend ist sich der Mittelfeldspieler auch sicher, dass die Blau-Gelben die Meisterrunde noch erreichen werden. „Das Team hat so Potenzial, aktuell liegt es etwas am Selbstvertrauen. Wenn das wieder da ist, dann geht es auch wieder nach oben“, machte der 32-Jährige deutlich. Das 2:2 gegen Osdorf war, unabhängig vom Spielverlauf, ein erster Schritt. Die nächsten Schritte muss die Ebbers-Elf nun aber ohne von Appen gehen. Dieser ist nun nur noch ein Zuschauer.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.