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Amateurfußball

Aerosolforscher bestätigen: Sport im Freien ist „ungefährlich“

Niklas Heiden

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Foto: Heiden

Seit November vergangenen Jahres steht der deutsche Amateurfußball quasi still. Nur vereinzelt dürfen Teams zusammen Sport treiben und trainieren. Grund dafür sind die aktuellen Corona-Beschränkungen. Laut der Gesellschaft für Aerosolforschung sind die Maßnahmen aber unnötig.

Bei dieser Meldung dürften alle Sport-Fans aufhorchen! Die Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) hat sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung deutlich zum Thema Amateursport positioniert. Demnach würde das Corona-Virus draußen nur „äußert selten“ übertragen und führe nicht zu den gefürchteten Cluster-Infektionen. Das geht aus dem offenen Brief hervor, der am Sonntag veröffentlicht wurde. Demnach lauere die Gefahr „DRINNEN“, wie die Gesellschaft in Großbuchstaben schrieb. Zudem kritisierten die Forscher, dass die Erkenntnisse ihrer Untersuchung bisher nicht in den Maßnahmenkatalog der Bundesregierung aufgenommen worden sind. Die Ergebnisse der GAeF bestätigte auch Gerhard Scheuch in der Sendung „livenachneun“. Es sei die Gefahr „überhaupt nicht gegeben. Wenn man draußen ist und sich an der frischen Luft bewegt, dann ist die Gefahr bei null.“ Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte bereits in den vergangenen Monaten immer wieder drauf hingewiesen, dass vor allem der Fußball als „Teil der Lösung“ verstanden werden müsse und nicht als Pandemietreiber. „Die Ausführungen der Gesellschaft für Aerosolforschung bestärken uns einmal mehr in der Haltung und Position, die wir seit Monaten klar vertreten: Die Angst vor dem Amateurfußball als Corona-Treiber ist unbegründet. Das Infektionsrisiko auf dem Spielfeld unter freiem Himmel ist nach allen bisherigen Erkenntnissen und Untersuchungen minimal. Der Amateurfußball ist kein pandemisches Problem, sondern fester Teil der Lösung“, bekräftige DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch bei der „Sportschau“.

DLV-Arzt warnt vor der unkontrollierten Öffnung des Sportes

Warnungen vor unkontrollierten Öffnungen kommen aber ausgerechnet von einem Sport-Arzt. Der Arzt des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Andrew Lichtenberg, machte deutlich: „Natürlich würde ich mich als Mediziner aus dem Sportbereich auch freuen, wenn angesichts solcher Untersuchungsergebnisse die Sportplätze wieder für alle geöffnet würden. Die Menschen brauchen den Sport – physisch und psychisch“, so Lichtenberg, der ergänzte: „Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die neuen bislang bekannten Mutanten des Virus aggressiver sind und die Infektionsgefahr bei jüngeren Leuten gestiegen ist. Das muss also sehr ernst genommen werden, und man kann jetzt nicht einfach alles öffnen und laufen lassen. Es müssen nach wie vor dringend die erforderlichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln eingehalten werden.“ Aktuell dürfen nur Kinder bis 14 Jahre bis maximal zehn Personen zusammen Sport treiben. Personen über 14 Jahre mit einer anderen Person.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.