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Der Amateurfußball kann auf starken Rückhalt zählen

Redaktion

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Foto: KBS-Picture

Der Amateurfußball in Deutschland ist nach wie vor schwer von den Ereignissen des letzten Jahres getroffen. Davon betroffen sind so gut wie alle Klubs. Der Deutsche Fußball-Bund wollte nun herausfinden, wie die unzähligen Fans, Funktionäre und Spieler zur Situation stehen und ob sie ihren Vereinen nach wie vor den Rücken stärken.

Das Ergebnis der Umfrage ist ermutigend. Die Mehrheit der Befragten in Deutschland steht nach wie vor fest zu ihren Amateurvereinen. Die Umfrage wurde im ganzen Land durchgeführt, um einen aktuellen Status zu erhalten. Ziel war es den Amateurfußball in Deutschland anhand der Lage zu durchleuchten. Im Mittelpunkt stand dabei eine übergeordnete Frage. Diese lautete: Wie geht es dem Amateurfußball in Deutschland wirklich?

Foto: Heiden

Das Spiel leidet unter den fehlenden Zuschauern

Der Fußball hat sich im letzten Jahr massiv verändert. Die Geisterspiele hatten nicht nur großen Einfluss auf die Finanzen der Klubs, sondern auch auf die Atmosphäre bei den Spielen. Gerade diese ist einer der zentralen Erfolgsfaktoren beim Fußball. Das haben auch die Hersteller von Games längst erkannt. FIFA lässt bei seinen Fußball-Games nicht nur die Stars auflaufen, sondern auch die Fans jubeln. Einen Schritt weiter geht PokerStars. Der Slot mit dem Namen Live Football Studio legt seinen Schwerpunkt auf die Live-Stimmung beim Spiel. Dazu tragen nun einmal die tobenden Fans, die aufgeregten Moderatoren und Video-Animationen, die aufregende Szenen Revue passieren lassen, bei. Auf vieles davon muss der Fußball aktuell verzichten. Die Amateurvereine trifft dies besonders hart. Doch sie können sich auf den Rückhalt von Fans, Funktionären und Spielern immer noch verlassen. Das beweist die aktuelle Umfrage des Deutschen Fußball-Bundes.

98 Prozent vermissen den Fußball

Alleine die Beteiligung an der Umfrage zeigt, wie wichtig der Fußball für seine Befürworter ist. Nicht weniger als 100.000 Personen nahmen daran teil. Sie alle sind mit dem Amateurfußball verbunden. Ob als Spieler, Funktionäre, Mitarbeiter, Trainer oder als Schiedsrichter, jeder einzelne leistet einen wertvollen Beitrag dazu, dass der Ball auch weiterhin rund läuft. Doch das ist derzeit alles andere als einfach. Nichtsdestotrotz zeigen die Ergebnisse, dass alle Beteiligten fest hinter ihren Teams stehen. Unglaubliche 98 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den Amateurfußball vermissen. Dabei geht es den Teilnehmern aber nicht nur um das Spiel selbst, sondern auch um die Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl, dass der Amateurfußball erzeugen kann. Daher verwundert es nicht, dass weitere 94 Prozent der Befragten angaben, sobald dies möglich ist, zum Amateurfußball zurückkehren zu wollen. Diese Angaben lassen sich mittlerweile auch durch andere Fakten untermauern. Immerhin stieg während der letzten zwölf Monate nur in 22 Prozent der Fälle die Zahl der Vereinsaustritte aus den Amateurvereinen an. Damit ist klar, dass die fehlenden Spiele eine große Lücke im Leben der Fußballfans gerissen haben. Für die Vereine geht es jetzt darum weiter durchzuhalten. Denn die langen Pausen im Vereinsleben haben zahlreiche Probleme geschaffen.

Die Finanzen machen vielen Sorgen

Dazu zählen natürlich die Finanzen und die Verbundenheit der Fans mit ihren Vereinen. Diese lässt sich auf die Distanz nicht so einfach aufrechterhalten. Laut der Umfrage fühlen sich nur noch 27 Prozent der Befragten eng mit ihren Klubs verbunden. Das verwundert nicht, schließlich dauert die anhaltende Situation nun schon länger als ein Jahr an. Das macht sich auch in den Kassen der Amateurvereine bemerkbar. Die finanzielle Situation ist für alle Beteiligten zu einer großen Herausforderung geworden. 61 Prozent gaben an, dass sich die Krise auf die Finanzlage ausgewirkt hat, für 18 Prozent ist sie sogar sehr belastend geworden. Den Amateurvereinen fehlen nun die Einnahmen aus dem Spielbetrieb, das sind konkret die Ticketerlöse und die Überschüsse aus dem Catering, sowie den Vereinsveranstaltungen.

Bayern

Foto: Heiden

Doch zahlreiche Spieler, Fans und Funktionäre machen sich bereits Gedanken für die Zeit nach der Rückkehr auf den Rasen. Erste Modellversuche sind bereits angedacht. Die Betroffenen fordern in der Befragung einen fixen Stufenplan für die Aufnahme des Trainings und der Durchführung von Spielen. Maßgeblich dafür ist ihrer Ansicht nach ein durchdachtes Hygienekonzept, das einen sicheren Spielbetrieb garantiert. Lediglich 17 Prozent haben Bedenken, bald wieder auf die Fußballplätze zurückzukehren. Unter dem Strich zeigen die Ergebnisse der Umfrage, dass sich der Amateurfußball in Deutschland auf einen starken Rückhalt stützen kann.

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