Montag, 19. August 2019
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Ferati verzaubert Hollerieth-Truppe

Die U21 des Hamburger SV ist mit einem Testspiel-Erfolg in das neue Jahr gestartet: Gegen die TSG Neustrelitz, die von Achim Hollerieth trainiert wird, gelang der Titz-Equipe ein später 2:1-Erfolg. Ein HSV-Akteur hinterließ dabei gleich mehrfach seine Duftmarke: Aue-Neuzugang Arianit Ferati.

Die Rothosen begannen wie die Feuerwehr: Keine 120 Sekunden waren im Schatten des Volkspark-stadions gespielt, als Bibie Nije eine Flanke von Gilian Jurcher mit dem Kopf für Arianit Ferati verlängerte und dieser am zweiten Pfosten eiskalt zum 1:0 einnetzte. Und über jenen Ferati ging auch in den nächsten zehn Minuten sehr viel, immer wieder war der Neuzugang an den Offensiv-Aktionen beteiligt. Nach neun Minuten schickte Ferati Gilian Jurcher auf die Reise, dem im Abschluss allerdings die Nerven versagten. Lob gab es für den ersten durchaus positiven Einsatz im HSV-Dress auch von U21-Coach Christian Titz: „Bisher hinterlässt Arianit einen sehr guten Eindruck, allerdings sollten wir nicht in Euphorie ausbrechen. Er hat sehr viel Zug zum Tor, spielt die Bälle aber auch gut in die Tiefe.“ Ansonsten passierte am HSV-Campus nicht wirklich viel, erst nach einer Stunde wurde es wieder spannend. Andrew Maveggio versenkte einen Strafstoß und machte die Begegnung so noch einmal eng. Quasi mit dem Schlusspfiff war es dann aber Fabian Gmeiner, der mit einem sehenswerten Schuss den Sieg für die Rothosen sicherte (90.). Titz abschließend: „Wir haben nichts groß zugelassen, trotzdem war noch sehr viel Sand im Getriebe. Zudem müssen wir noch an unserer Geduld arbeiten.“ Sauer nach dem Abpfiff war TSG-Trainer Achim Hollerieth, wohl aufgrund der späten Niederlage. Sein Team wurde lautstark in die Kabine berufen.

Foto: KBS-Picture

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Über Niklas Heiden

Niklas Heiden
Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 20-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.