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Futsal

Futsal-Hexenkessel: Panthers zermürben VfL 6:4

Niklas Heiden

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Wieder machten die HSV Panthers es bis in die Schlussminuten extrem spannend: Am Samstag-abend besiegten die Raubkatzen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal mit 6:4. Damit stehen die Ulusoy-Kicker im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Auch dank eines Futsal-Hexenkessels.

Stand mit am meisten auf der Platte und machte den Unterschied: Onur Saglam. Foto: KBS-Picture

„Ich glaube wir können nicht gewinnen, ohne dass wir vorher zurück liegen. Das war Dramatik pur. Was kann man denn geileres haben“, musste selbst Panthers-Coach Onur Ulusoy nach Abpfiff zugeben. Denn wieder haben es die Rothosen bis zum Ende spannend gemacht, wieder drehten die Raubkatzen erst im zweiten Durchgang auf. „Die bessere Mannschaft hat sich heute durchgesetzt. Die Jungs haben eine richtig geile Mentalität“, fügte Ulusoy erleichtert an. Und wie groß die Mentalität am Samstagabend in Harburg wirklich war, dass lässt sich bereits am Spielverlauf erahnen. Denn erneut starteten die Panthers schlecht ins Spiel, mussten erstmal einem Rückstand hinterherlaufen. Nach sieben Minuten brachte Jakub Reznicek den VfL in Führung und untermauerte die bis dato gute Leistung der Gäste. Und die Hamburger? Spielten den letzten Pass oft zu unsauber aus, verloren so oft und viele einfache Bälle. Und vor allem an Hohenstein-Keeper Johan Vavrek verzweifelten die Hamburger mit großer Regelmäßigkeit. So auch kurz vor der Pause, als der 25-Jährige gleich doppelt gegen Nico Zankl rettete (21.). Erst nach dem Seitenwechsel kamen die Ulusoy-Kicker besser in die Partie und erzwungen nach 27 Minuten dann den verdienten Ausgleich. Ian Prescott Claus zog aus der Distanz ab und schweißte die Murmel in der rechten unteren Ecke ein.

Michael Meyer (li.) markierte das wichtige 4:2 und sorgte so mit für den Sieg. Foto: KBS-Picture

Der Knoten war geplatzt und nur fünf Minuten später gingen die Hausherren dann sogar in Führung. Nico Zankl zirkelte eine Ecke am Bein des Keepers vorbei. Der Ball dischte gegen den Innenpfosten und ging von dort in die Maschen (32.). Ein absolutes Traumtor, zu dem Ulusoy später sagte: „Den hat er genau so gewollt. Das war kein Zufall, dass der Ball so kam.“ Hohenstein ging mehr Risiko und brachte den Flying Goalkeeper auf die Platte. Auch deshalb sollte die 36. Minute in die Geschichtsbücher eingehen. Denn: Innerhalb von 60 Sekunden fielen satte drei Tore. Erst erhöhte Onur Saglam für die Panthers auf 3:1, dann verkürzte Reznicek auf 3:2. Nahezu im direkten Gegenzug war es dann wieder Michael Meyer, der zum 4:2 für die Hamburger traf. Und spätestens nach dem 5:2 durch Danijel Suntic drei Minuten vor Ultimo, war die Panthers-Party perfekt. Daran änderte auch das 5:3 von Michal Salak nichts mehr (38.). Denn auch dort erzielte Onur Saglam im Gegenzug das 6:3 (39.). Das 6:4 von Marko Hudacek fiel quasi mit dem Schlusspfiff, hatte für den Ausgang des Spiels aber keine Bedeutung mehr (40.). Interessant: Der Flying Goalkeeper der Gegner scheint den Panthers oft zugute zu kommen. Auch schon gegen Köln brachte das den Sieg. Ulusoy: „Wir hatten auch schon Spiele, wo das nicht geklappt hat. Aber aktuell machen die Jungs das ganz gut.“ Im Futsal-Finale treffen die HSV Panthers nun auf den TSV Weilimdorf.

Foto: KBS-Picture

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 20-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.