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Oberliga Hamburg

Hamburg schreibt Corona-Modellprojekte für den Sport aus

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Modellprojekte
Foto: IMAGO / Hanno Bode

Lange Zeit hatte Hamburgs Sport keine Aussicht auf Perspektiven. Bei sinkenden Inzidenzen gibt es wieder Hoffnungen für die Sportvereine der Stadt. Im ersten Schritt soll nun ein Auswahlverfahren eingeleitet werden. Drei Vereine sollen nun Modellprojekte umsetzen dürfen.

Die Inzidenz in Hamburg ist in den vergangenen Tagen mehr und mehr rückläufig. Zeit also, die geplanten Modellprojekte für den Sport in die Tat umzusetzen. So denkt jedenfalls die Behörde für Inneres und Sport unter Leitung von Innensenator Andy Grote. Ab sofort können sich Sportvereine für die Modellprojekte bewerben. Wenn ein Verein akzeptiert wird, sollen Sportkurse mit bis zu 30 Personen auf der Außenanlage und mit bis zu 20 Personen in der Halle stattfinden dürfen. Das wäre ein Quantensprung im Vergleich zu den aktuellen Regelungen. Bald dürfen sich zwar auch wieder zehn Kinder bis 14 Jahre zum Fußball treffen, für Jugendliche und Erwachsene gilt allerdings weiter der Mindestabstand und die Kontaktbeschränkungen. Erst wenn ein Verein ein entsprechendes Modellprojekt bescheinigt bekommt, könnte der Ball wieder rollen. Zwingend erforderlich ist dabei, dass die Gruppen aus festen Teilnehmern bestehen und alle ein negatives Testergebnis vorweisen können. Zudem müssen anhand des Schutzkonzeptes alle Kontakte der Sportler:innen nachverfolgt werden. Die angebotenen Kurse und Trainingseinheiten sollen dann nach vier Wochen Laufzeit ausgewertet werden.

Bewerberfrist endet noch im Mai – Sportbund trifft Vorauswahl

Die Behörde für Inneres und Sport nimmt nun entsprechende Bewerbungen der Vereine entgegen. Der Hamburger Sportbund begrüßt zudem die neuen Perspektiven für die über 800 Vereine in der Hansestadt. Bis zum 21. Mai können Vereine das Konzept einreichen. Der Hamburger Sportbund wird dann eine Vorauswahl treffen. Im Anschluss an den Vorgang wählt die Behörde in Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde maximal drei Vereine und ihre Konzepte für die beschriebenen Modellprojekte aus.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.