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Oberliga Hamburg

Kindler sauer auf „Dasse“ – „Das ist nur noch asozial“

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Der Vorwurf ist nicht neu, nun geht das Thema in die zweite Runde! Erneut gab es Stress zwischen dem Niendorfer TSV und der TuS Dassendorf. Grund genug für NTSV-Keeper Marcel Kindler sich erneut, kurz nach dem Abpfiff, über das „asoziale Verhalten“ des Oberliga-Primus zu beschweren.

„Dieses Verhalten ist einfach nur noch asozial“, sprudelte es nach dem Abpfiff aus NTSV-Keeper Marcel Kindler heraus. „Die müssen das Spiel eindeutig mit zehn, wenn nicht sogar mit neun Mann zu Ende spielen. Das Einsteigen von Marcel von Walsleben-Schied war eine klare rote Karte. Er geht mit beiden Beinen gestreckt in den Mann.“ Was war passiert? Kurz nach der Pause im Oberliga-Duell am vergangenen Samstag senste „Dasse“-Akteur Marcel von Walsleben-Schied Mehmet Agdan kurz vor der Heimbank um. Es entstand ein wildes Geschubse und Gebrülle, nahezu die gesamte „Dasse“-Bank stand auf dem Feld. Mit einer Verwarnung war der ehemalige Profi Schied am Ende gut bedient. Nicht das erste Mal, dass es zwischen beiden Vereinen krachte.  Bereits im März 2016 hatte eine vermeintlich unsportliche Aktion zu einer anschließenden Diskussion geführt. NTSV-Trainer Ali Farhadi erhob damals schwere Vorwürfe gegen den Meisterschafts-Anwärter. Farhadi: „Diese Masche von Dassendorf ist ekelhaft. Jeder Pfiff wird immer kommentiert und andauernd wird von draußen hereingeschrien. Immer macht die Bank bei denen den Hampelmann.“ Sauer war Kindler vor allem auf das Trainer-Gespann Hoffmann/Martens, wie auch damals schon Ali Farhadi. Kindler: „Die bringen da immer unnötig Feuer rein, mit ihrem regelmäßigen Ausrasten. Das gehört sich einfach nicht. Vielleicht stehen sie auch gerade wegen diesem Verhalten ganz oben.“ Eins scheint derweil jedenfalls sicher: Freunde werden beide Mannschaften wohl nicht mehr werden.

Foto: KBS-Picture

Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.