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Kolumne

Klookschieter: Meister-„Dasse“ – Oh là là, BU

Niklas Heiden

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Klookschieter

Klookschieter, auf hochdeutsch Klugscheißer: In unserer Kolumne fasst unser Chefredakteur Niklas Heiden sein wichtigstes Thema der vergangenen letzten Woche zusammen. Heute im Blickpunkt: Die meisterreife Leistung der TuS Dassendorf und der gute Tabellenplatz von BU.

Wir starten heute einfach mal ohen großes Tamtam und auch ohne eine „Burger-King-Vorbereitung“: Dassendorf, diese Leistung war meisterwürdig. Zugegeben, ich lehne mich hier nach zwölf gespielten Spielen bereits weit aus dem Fenster. Aber das, was Dassendorf am Sonntag beim TSV Sasel gezeigt hat, habe ich von den Wendelweglern lange nicht mehr gesehen. Das war druckvoll, taktisch ganz sauber und einfach in vielen Abschnitten äußerst dominant. Dass der amtierende Pokalsieger das auch anders kann, hat man gerade im letzten Jahr wieder gesehen. Aber es ist diese Giftigkeit, die ihnen sogar Danny Zankl bescheinigte, die die Richter-Elf aktuell nahezu unschlagbar macht. Ich meine, wer soll diese Mannschaft bitte aktuell an der Tabellenspitze ablösen? Es ist, und das sollte man ohne Neid anerkennen, einfach mal wieder eine super Saison, die die TuS zeigt. Auch mögliche anfängliche Probleme zwischen Mannschaft und Trainer sind ausgeräumt, das flutscht alles am Wendelweg. Oder scheint es zumindest. Am Ende sind die Ergebnisse wichtig und diese stimmen. Stimmen sogar so, dass Dassendorf nach zwölf Spielen immer noch ohne Niederlage da steht. Wer jetzt behauptet, dass das mit dem Spieler-Material einfach ist, ruft einfach mal Elard Ostermann an. Der kann ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, solch eine gute Mannschaft zu moderieren. Denn jeder möchte spielen, jeder möchte zur Stamm-Elf gehören. Ich ziehe den Hut vor Jean-Pierre Richter, der Dassendorf wieder zu dem gemacht hat, was Dassendorf die letzten Jahre war. Ein Top-Team, was man nahezu nicht bezwingen kann. Chapeau für diese echt tolle Leistung.

Gedanklich bitte in den Party-Modus übergehen, vor allem die Fans, die dem HSV Barmbek-Uhlenhorst die Daumen drücken. Ihr habt es offiziell geschafft: Ihr seid nicht mehr Mittelmaß. Eine Urkunde dafür schicke ich Euch die nächsten Tage zu. Bitte einrahmen und ins Vereinsheim hängen. Ist in ein paar Jahren sicherlich viel wert. Aber den Spaß mal beiseite. Tatsächlich hat sich BU in den letzten Wochen oben festgebissen und gehört zu den Spitzenteams mit dazu. Was in der letzten Saison ein Erdbeben der schlechten Worte auslöste (Anm., „BU ist nur Mittelmaß“) darf jetzt als Angebot zur Friedenspfeife gesehen werden. Bei gleicher Anzahl an Spielen haben die Kicker von der Dieselstraße sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger Cordi und nur drei Punkte Rückstand auf den Dassendorf-Verfolger SC Victoria Hamburg. Da ist es auch für mich an der Zeit, die BU-Kicker mal mit positiven Worten zu belohnen. Ihr habt mich überrascht, macht gerne weiter so. Auf der anderen Seite bleiben natürlich irgendwie die vielen unschönen Ereignisse der letzten Monate im Hinterkopf. Vor allem das leidige Thema „Trainerbänke“. Ich hoffe, dass es dort in naher Zukunft noch einmal einen Austausch geben wird, der in einer Entschuldigung mündet. Und zwar bitte von den Personen, die sich das ausgedacht haben. Und nicht denen, die die Nachrichten überbringen mussten. So, ich habe aber eine Bitte: Nicht abheben jetzt an der Dieselstraße. Es geht schneller ins Mittelmaß zurück, als ihr Kaugummis vor und nach Zigaretten kauen könnt. Sportlich seid ihr wieder auf dem Schirm, auch für alle anderen Top-Teams. Vergeigt es bitte nicht wieder. Danke.

Foto: KBS-Picture

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 20-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.