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Oberliga Hamburg

Krause: „Die Pechsträhne ist frustrierend“

Niklas Heiden

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Der TuS Osdorf feierte in dieser Saison noch keinen Sieg vor eigenem Publikum. Zuletzt gab’s sogar fünf Pleiten in Folge. Droht die „Festung Blomkamp“ nun zu fallen? Wir haben mit Kapitän Bennet Krause über die aktuelle Lage, die Stimmung und die Begegnung beim Bramfelder SV gesprochen.

Vier Punkte aus den ersten zwei Spielen und bis zum fünften Spieltag sogar noch ungeschlagen: Die TuS Osdorf startete keineswegs schlecht in die neue Saison. Doch seit nunmehr knapp fünf Wochen läuft bei der Obloch-Equipe so gar nichts mehr nach Plan – es folgten fünf Pleiten am Stück. Vor allem die „Festung Blomkamp“ trägt ihren Namen, nach nur einem Remis und drei Niederlagen, aktuell nicht zurecht. „Wir sind mit dem Saisonstart überhaupt nicht zufrieden, auch wenn wir erstaunlich gut reingekommen sind. Ich hätte eher gedacht, dass das neue System und die Art Fußball zu spielen, uns am Anfang Probleme bereitet und wir nach und nach besser in die Spiele kommen. Nun haben wir aber die ersten Spiele ganz gut bestritten. Mit dieser Pechsträhne jetzt ist das schon echt frustrierend“, gibt Osdorf-Kapitän Bennet Krause uns gegenüber ganz ehrlich zu. „Damit steht und fällt natürlich auch die ganze Stimmung. Es tut keiner Mannschaft gut, so viele Spiele zu verlieren, aber gerade in so einem Umbruch wäre es einfacher für uns, wenn man im gesicherten Mittelfeld steht. Wir glauben an unsere Stärken und müssen weiter Gas geben“, so der 31-Jährige. Vor allem am heimischen Blomkamp holte Osdorf in der abgelaufenen Spielzeit ein Drittel mehr Siege als auswärts. Im Schnitt 1,76 Punkte blieben pro Spiel bei eigenen Spielen hängen. Krause: „Wir müssen uns vielleicht wieder ein bisschen davon verabschieden, so mutig vorne drauf zu gehen und schauen, dass wir aus einer Kompaktheit punkten. Sonst steht man über den Winter auch weiterhin da unten drin. Diese alten Tugenden, die uns immer stark gemacht haben, müssen wir wieder abrufen. Davon sind wir so ein bisschen abgekommen. Diese alte eklige Stimmung haben wir nicht mehr so richtig auf den Platz bekommen.“ Richtungsweisend wird für die Osdorfer das Auswärtspartie am Freitagabend beim Bramfelder SV. Mit einem Dreier kann man sich wieder etwas Abstand verschaffen. Aber auch Kapitän Krause meint: „Wir müssen gegen Bramfeld auf jeden Fall etwas mitnehmen. Das ist so ein Sechs-Punkte-Spiel.“ Ansonsten wird die Arbeit für Übungsleiter Philipp Obloch nicht gerade einfacher.

Foto: KBS-Picture

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.