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Oberliga Hamburg

Leichte Hoffnung? Senat will über Sport-Verbot beraten

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Sport
Foto: IMAGO / Hanno Bode

Seit Monaten ist in Hamburg aufgrund der Corona-Pandemie der Sport eingeschränkt. Die neue Bundesnotbremse hat die Regelungen für den Fußball sogar noch weiter verschärft. Immerhin: Der Hamburger Senat will nun in den kommenden Tagen über das Thema Sport-Verbot beraten.

Seit November vergangenen Jahres befindet sich Hamburg nicht nur im öffentlichen Leben, sondern auch im Sport im Lockdown. Bis zuletzt war für Kinder bis 14 Jahren noch in Gruppen mit bis zu zehn Kindern Training erlaubt. Die in der vergangenen Woche beschlossene Bundesnotbremse lässt nun nur noch fünf Kinder pro Training zu. Alle Jugendlichen, Männer und Frauen über 14 Jahre schauen weiter in die Röhre, dürfen nur Einzeltraining machen. Der Hamburger Senat hat nun in Person von Sprecherin Julia Offen immerhin angekündigt, dass der Senat wieder über die aktuellen Regelungen beraten wird. „Das wird der Senat in den nächsten Tagen beraten, wie mit dem Thema weiter zu verfahren ist und welche möglichen Öffnungsschritte es geben kann“, sagte Offen auf der Landespressekonferenz am Dienstag. Vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont für die Vereine und Mitglieder. Längst hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) deutlich gemacht, dass „Sport“ und „Fußball“ kein Pandemietreiber, sondern „Teil der Lösung“ seien. „Bis heute kann niemand erklären, warum in der Schule getestete Kinder nicht auch am Nachmittag gemeinsam unter Aufsicht und unter Einhaltung der etablierten Hygienekonzepte trainieren dürfen. Sport ist wichtig für unsere Gesellschaft, er ist wichtig für die Gesundheit. Der Sport gibt Menschen Bewegung und Lebensfreude zurück, ganz besonders Kindern und Jugendlichen. Das bleibt ihnen mit dieser Regelung faktisch verwehrt und hat drastische Folgen – für Körper und Psyche, aber auch für den Unterbau in unseren Vereinen“, sagte DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch. Ob es tatsächlich zu Lockerungen kommen wird, muss die Zeit zeigen.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.