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Bundesliga

Lübeck-Pleite! HSV kassiert 2:5-Klatsche

Niklas Heiden

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Foto: 54° / John Garve

Generalprobe vor dem Rückrunden-Auftakt vergeigt! Vor 5638 Zuschauern verlor der Hamburger SV gegen den Regionalligisten VfB Lübeck mit 2:5, wurde von der Landerl-Mannschaft zeitweise sogar deklassiert. Trainer Dieter Hecking verschwand nach dem Spielende sofort in der Kabine.

Das Testspiel gegen den VfB Lübeck begann mit einem Schock für den HSV. Fünf Minuten waren in der Marzipan-Stadt gerade einmal gespielt, da ging der Regionalligist bereits in Front, weil der HSV die Hausherren zur kuriosen Führung einlud. Bakery Jatta schoss bei einem Klärungsversuch im eigenen Strafraum Patrick Hobsch an, von dem der Ball vor die Füße von Ahmet Arslan sprang. Dieser schaltete aus kurzer Distanz ganz schnell und schob den Ball ein (5.). HSV-Trainer Dieter Hecking konnte auch in der Folge alles andere als zufrieden mit dem Auftritt seiner Rothosen sein. Immer wieder verlor der HSV den Ball im Mittelfeld und lief im Anschluss in Konter der Lübecker. Erst nach einer knappen halben Stunde wurde das Spiel der Gäste besser, weshalb dem Zweitligisten auch direkt der Ausgleich gelang. Köln-Neuzugang Louis Schaub bereitete den Treffer sehr stark vor und bediente dann im Sechzehner Lukas Hinterseer, der nur noch einzuschieben brauchte (25). Mit dem Ausgleich schienen die Hamburger mehr Selbstvertrauen zu gewinnen, suchten in der Folge immerhin mal den Weg nach vorne. Wirklich zwingend wurden die Chancen der Hecking-Elf bis zum Pausentee allerdings auch nicht, weshalb es nach den ersten 45 Minuten mit einem 1:1-Remis zurück in die Kabine ging. Zweitligatauglich war der Auftritt der Rothosen in Abschnitt eins an der Lohmühle, trotz der Steigerung nach einer halben Stunde, nicht.

Hecking tauscht durch – VfB trifft dreifach

Wie schon vor Anpfiff geplant reagierte HSV-Trainer Dieter Hecking zum Pausentee und schickte elf neue Spieler auf den Platz. Alle Kicker hatten in der ersten Halbzeit zuerst auf der Bank Platz genommen. Doch auch die zweiten 45 Minuten starteten für die Rothosen alles andere als erfreulich. Erst musste Tom Mickel einen schönen Schuss von Patrick Hobsch noch aus dem Winkel kratzen, wofür die Gastgeber einen Eckball erhielten. Diesen führte Marvin Thiel aus und aus dem Gewühl heraus landete die Murmel am zweiten Pfosten auf dem Schlappen von Tim Weissmann. Den VfB-Verteidiger hatte kein HSV-Spieler auf der Rechnung, weshalb der Ball dann im Netz zappelte (57.). Keine 180 Sekunden später kam es dann noch dicker für die Rothosen. Erneut gab es Eckball für den VfB, diesmal brachte Ahmet Arslan den Ball in die Mitte. Tommy Grupe schraubte sich in die Luft und nickte das Leder zum 3:1 für Lübeck ins Netz (60.). Versteinerte Mine bei Dieter Hecking – der Übungsleiter der Rothosen war augenscheinlich mehr als nur angefressen. Und dieses Bild sollte sich bis zum Abpfiff auch nicht mehr ändern. Denn obwohl der HSV in Person von David Kinsombi und Anssi Suhonen gleich zwei gute Chancen hatte, war es erneut der VfB, der das Tor erzielte. Fabio Parduhn wurde auf die Reise geschickt, überlupfte Tim Mickel und nickte die Murmel dann aus wenigen Metern ins Netz (77.).

Wood netzt zum 2:4 – VfB deklassiert HSV

Doch ausgerechnet Bobby Wood ließ noch einmal Hoffnung bei den rund 500 mitgereisten HSV-Fans aufkommen, einer echten Klatsche doch noch zu entkommen. Aus 16 Metern zentraler Position schob der US-Stürmer den Ball in die linke untere Ecke – nur noch 2:4 aus Sicht der Rothosen (83.). Doch dann waren es erneut die Marzipan-Städter, die einen Konter gut ausspielten. Denn: Auch VfB-Testspieler Zeki Erkilinic konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen und stellte den alten Abstand somit wieder her (84.). „Wir haben schon in der ersten Halbzeit die erste Viertelstunde nicht gut ausgesehen, danach gab es dann wieder eine Phase wo es in Ordnung war“, fasst Dieter Hecking die erste Halbzeit zusammen und fügte dann an: „Bei fünf Toren gegen einen Viertligisten darf man gar nichts dazu sagen, das erklärt sich von selbst. 2:5 gegen einen Regionalligisten ist sicherlich alles andere als in Ordnung.“ Vor allem mit der zweiten Halbzeit war der Trainer alles andere als einverstanden. „Es auf den Platz zu schieben wäre Alibi. Das hat mit der Einstellung im Kopf zu tun. Der VfB Lübeck hat das zum Teil sehr ansehnlich gemacht“, so Hecking, der noch abschließend ergänzte: „Ich weiß, was solche Spiele bewirken können und was sie nicht bewirken können. So ein Spiel wie heute darf man einfach nicht abliefern, das ist gar keine Frage. Aber die Spieler wissen selber, dass das heute alles andere als gut war.“

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 20-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.