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Regionalliga Nord

So plant Bayern die Relegation gegen den Nord-Meister

Niklas Heiden

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Bayern
Foto: IMAGO / MIS

Sowohl in der Regionalliga Nord, als auch in der Regionalliga Bayern steht der Spielbetrieb seit dem 1. November vergangenen Jahres still. Die Meister beider Staffeln treffen in der Relegation zur 3. Liga aufeinander. Der BFV berichtete nun über seine Gedankenspiele der Nord-Relegation.

Der Bayerische Fußball-Verband fordert nach den ersten Öffnungsschritten der Politik weitere Lockerungen für den Fußball. Das geht aus einem Interview hervor, welches der BFV auf seiner Homepage führte. Im Zentrum dabei: Schatzmeister Jürgen Faltenbacher und Verbandsspielleiter Josef Janker. „Wir stehen nicht länger auf dem Abstellgleis, unsere Sorgen und Nöte, gerade die unserer Kinder, sind bei den Entscheidern angekommen – und klar ist auch, dass es jetzt zügig größere Schritte braucht, um weiter Bewegung in unsere Vereine zu bekommen“, betonte Faltenbacher auf die Frage hin, wie er die aktuellen Lockerungen einschätzt. Allerdings sei noch einiges zu tun, ehe der BFV ansatzweise zu einem geregelten Trainings- und Spielbetrieb zurückkehren kann. Dabei geht es für Bayern vor allem um die Inzidenzen. „Bewegung ist also möglich, leider nicht flächendeckend – und das trifft uns im Flächenland Bayern ganz besonders. In Hof ist beispielsweise aktuell überhaupt nicht an Training zu denken, wobei etwa in Eichstätt alles im Rahmen der staatlichen Vorgaben möglich ist. Dieser Flickenteppich und die sich täglich ändernden Inzidenzen, die noch dazu schwer überschaubar sind, machen die Sache nicht leichter und sorgen verständlicherweise für große Unsicherheit“, fügt Janker an. Für die Planungen des Verbandes wird es damit nun nicht einfacher. Das gilt für alle 16 Bundesländer.

Bayern will Relegation gegen Nord-Meister in den Juni schieben

Unklar ist auch noch, wie in der Regionalliga Bayern weiter geht. Anders als andere Regionalverbände hatte Bayern im vergangenen Jahr die Saison nur unter- und nicht abgebrochen. Dementsprechend wird dort noch die alte Saison beendet. Wegen des neuen Lockdowns rollt aber auch in der Regionalliga Bayern seit dem 1. November kein Ball mehr. Das wird vor allem problematisch, weil der BFV-Vertreter gegen den Meister der Regionalliga Nord um den Aufstieg in die 3. Liga antreten soll. „Zum aktuellen Zeitpunkt haben Bayreuth, Schweinfurt und Aschaffenburg Lizenzierungsanträge zur Teilnahme an der 3. Liga gestellt, diese drei Klubs belegen zudem einen der Plätze eins bis vier. Entsprechend erfüllen sie die Vorgaben zur Teilnahme an den Play-offs“, macht Janker deutlich. Die Playoffs hatte der BFV bereits vor einigen Wochen ausgerufen. So soll es eine sportlich faire Entscheidung in der Regio Bayern geben.

„Ursprünglich waren die Aufstiegsspiele gegen den Nord-Vertreter für den 20. bis 23. Mai vorgesehen, aktuell wird darüber gesprochen, diese erst zwischen dem 5. und 12. Juni anzusetzen“, fügt Janker zudem an, der schon eine Idee hat, wie die Playoffs aussehen sollen. „Das besprechen wir aktuell mit den betreffenden Regionalligisten aus Bayreuth, Aschaffenburg und Schweinfurt. Das favorisierte Modell sieht so aus, dass die Klubs im Modus Jeder- gegen-Jeden in Hin- und Rückspiel gegeneinander antreten – der Sieger dieser Play-offs spielt dann gegen den Nord-Vertreter um den freien Platz in der 3. Liga“, so Janker abschließend. Die Lage bleibt damit kompliziert – und wird nicht einfacher für die Verbände.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.