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Regionalliga Nord

Uysal: „Wir können daraus nur lernen!“

Niklas Heiden

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Die „Rothöschen“ des Hamburger SV haben am Sonntagnachmittag eine herbe 1:5-Niederlage beim VfB Oldenburg hinnehmen müssen. Vor 2504 Zuschauern waren die „Blauen“ für die Uysal-Equipe schlicht-und-ergreifend zu stark und verteidigen am Ende zurecht den „Platz an der Sonne“.

HSV-Coach Soner Uysal setzte überraschend nicht auf Bundesliga-Stürmer Artjoms Rundnevs und bot den Letten nicht als Sturmspitze auf. Bereits nach sechs Minuten waren alle Planungen der Hanseaten allerdings schon wieder über den Haufen geworfen, als Alessandro Ficara, nach Abstimmungsproblemen zwischen Lennard Sowah und Oliver Oschkenat, zur Führung des Regionalliga-Primus traf. Zuvor hatte Tom Mickel Kifuta Kiala Makangu im Sechzehner zu Fall gebracht. Die „Rothöschen“ kamen erst nach einer knappen halben Stunde zum ersten Mal wirklich gefährlich vor das Gäste-Tor: Nach einer Standartsituation fand Phillip Müller in VfB-Schlussmann Dominik Kisiel allerdings seinen Meister, ehe Kisiel erneut stark gegen Müller parierte (35.). In der eigenen „Drangphase“ schliefen die Hamburger dann in der Defensive.

Lennard Sowah holte, nach Befinden von Referee Riem Hussein, VfB-Kicker Kifuta Kiala Makangu elfmeterreif zu Boden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Florian Stütz, ehe Tom Mickel die Entscheidung, nach einer Kombination über Winkelmann, Ficara und Makanga, verhinderte (44.). Die Hanseaten kamen besser aus der Kabine und wurden anschließend auch prompt belohnt: Der schöne Pass von Phillip Müller landete bei Enes Küc, der Ahmet Arslan perfekt in Szene setzte und dieser den Anschluss herstellte. In der Folge verpassten gleich drei Hamburger die Chance zum Ausgleich, was sich in der Defensive rächte. Einen Freistoß aus dem Mittelfeld konnte Makang zum 3:1 einköpfen (71.). Anschließend bewies VfB-Coach Dietmar Hirsch ein goldenes Händchen und wechselte mit Ivo Tomas kurz zuvor den Torschützen zum 4:1 ein (82.), ehe Antti Mäkijärvi den Deckel auf die Partie setzte (88.).

Allerdings befand der 43-jährige auch, dass das Spiel auch hätte anders ausgehen können: „Der Sieg fällt deutlich zu hoch aus. Es ist aber auch einfach die Qualität einer Spitzenmannschaft, wenn du nach dem Anschlusstreffer nicht den Ausgleich bekommst, sondern das 3:1 machst“, so Hirsch, der gelichzeitig schon auf das nächste Wochenende blickte: “ Ich hoffe sehr, dass jetzt viele Fans nach Meppen fahren. Die Mannschaft hat es verdient und sie braucht die Unterstützung. Wir wollen schließlich dort unsere Position verteidigen“. HSV-Coach Soner Uysal analysierte anschließend: „Wir können aus diesem Spiel nur lernen. Bei drei Toren haben wir individuelle Fehler gemacht, dennoch war mehr für uns drin. Das 3:1 fällt sicher genau zum richtigen Zeitpunkt. Am Ende war es aber ein verdienter Sieg. Wir werden unsere Lehren aus dem Spiel ziehen und uns jetzt konzentriert auf die kommenden Spiele vorbereiten.“

Foto (Archivbild): Lars Mundt (Smart Art)
Quelle: hsv.de/vfb-oldenburg.de

Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.